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Die Woche begann mit positiven Meldungen und damit auch mit steigenden Kursen, genauso wie wir es erwartet hatten. Der DAX stieg sogar bis hinauf auf 6875 Punkte am 2.Mai, doch dann erreichten immer neue widersprüchliche Konjunkturdaten die angespannten Anleger, deren Nervosität sich in den stark schwankenden Kursen zeigte. Am Freitag gingen schließlich viele Anleger angesichts der Wahlen in Griechenland und Frankreich, auf Nummer sicher und verkauften ihre Bestände, was den DAX natürlich endgültig in den Keller schickte.

Chart-Besprechung

Wie bereits am 24.4 und 25.04. kam es am 04..05. zu einem Test im Bereich 6500 -6550, der  zum Glück ein weiteres Mal gehalten hat. Allerdings befinden wir uns aktuell an einer äußerst kritischen Stelle, am unteren Bereich des Aufwärtstrends und zugleich und der Unterstützungslinie von 6500.

Sollte es weiter abwärts gehen, wären beide Punkte gleichzeitig unterschritten, was von vielen als ein deutliches Verkaufssignal aufgefasst werden würde. Zudem würde sich eine „M“-Formation, Ellipse im Chart, ausbilden. Deshalb müsste bei diesem Szenario mit deutlich fallenden Kursen, möglicherweise sogar bis in den Bereich der 6150 gerechnet werden.

Das positive Szenario würde eine Wende in diesem Bereich bedeuten, mit anschließendem deutlichen Anstieg und der Ausbildung einer „W“-Formation, gekennzeichnet durch den Kreis im Chart. Sollte dies eintreten, dann wären vermutlich rasant ansteigende Kurse die Folge.

Kein Wunder also, dass die Anleger und Analysten äußerst nervös sind, denn zu den Verlierern möchte keiner zählen, zu den Gewinnern aber alle.

Nach der Ankündigung die Rhön-Kliniken übernehmen zu wollen, schaffte es Fresenius SE mit einem Plus von 4,32% auf Platz 1, gefolgt von Adidas +3,14%  und  FMC (+1,22%) , die von der Übernahmefantasie der Muttergesellschaft Fresenius SE profitierte

Die  Flop 3 der Woche waren BASF (-8,83%), dahinter die HeidelbergCement ( -8,93%) und Schlusslicht  MAN (-10,19%), die schon letzte Woche den drittletzten Rang belegten und weiter Schwäche zeigen.

DAX-Wochenergebnis: 6.561,47 -1,99% (Vorwoche 6.801,32)

 Die Indikatoren

Der MACD sank auf Wochensicht  auf Punkte -49,11 zu -48,02 (Vorw. -48,75 zu 54,89) und generierte durch das Unterschreiten der Signallinie am Freitag, ein Verkaufssignal. Es bestand also ein genau entgegengesetztes Verhalten im Vergleich zur Vorwoche.

Auch der RSI generierte ein Verkaufssignal, da er die gerade erst eroberte 50er Linie wieder nach unten durchbrach. Zum Wochenschluss steht der RSI deutlich in der Verkaufszone bei 41,18 (51,35) und unterstreicht damit die angespannte, kritische Situation..

Fazit und Ausblick

Wir sind nun erneut an einem Entscheidungspunkt angelangt, der den Anlegern den Schweiß auf die Stirn treibt. Es ist aktuell sehr schwierig eine Prognose abzugeben, doch am Montag , spätestens Dienstag, wird es zu einer Entscheidung kommen müssen. Oben in der Chartbetrachtung sind diese beiden Szenarien beschrieben und die Chancen stehen für beide gut, je nachdem ob uns positive Nachrichten erreichen oder nicht. Die Wahlen in Frankreich wurden vermutlich schon eingepreist, so dass es deswegen keine größeren Verwerfungen mehr geben sollte. Positiv ist auch zu bewerten, dass in der Vergangenheit die 6500 – 6550 vehement verteidigt wurde und der langfristige Trendkanal ebenfalls mehrfach bestätigt wurde. Hier kann man darauf hoffen, dass auch dieses Mal die Bullen diesen Trendkanal schützen werden und das positive Szenario einläuten können. Wir dürfen also gespannt sein, wo wir nächstes Wochenende angekommen sind.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

Verlinkungen dieser Seiten sind nur mit Zustimmung des Seiteninhabers erlaubt, bitte Urheberrechte beachten!

Alle diese Angaben sind keine Aufforderung zum Kauf der Aktien oder eine andere Kaufaufforderung/-empfehlung, sondern spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors wider. Zudem sind diese Berichte ausschließlich für das europäische Publikum und nicht für außer-europäische Leser z.B. aus den USA, bestimmt. Es wird deshalb jegliche Haftung, gleich welcher Art ausgeschlossen!

„tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.“

Unter dem Dach der Börse Berlin sind zwei Marktplätze beheimatet. Einmal finden wir dort „Xontro“, ein Handelssystem über das der traditionelle Börsenhandel abgewickelt wird. Während nahezu alle Werte der Nasdaq gehandelt werden können, finden sich in Berlin aber auch Aktien aus Südafrika und China und weitere rund 15000 Aktien aus der ganzen Welt. Insgesamt macht der Aktienhandel etwa die Hälfte des gesamten Handels auf Xotron aus.

Unter der Marke „Equiduct“ wird das zweite große Standbein der Berliner Börse betrieben, auch bekannt als die Handelsplattform ETS. Equiduct basiert einer schnellen und kosteneffizienten Lösung für den Handel von Aktien in einem fragmentierten europäischen Markt.

Equiduct bietet zwei Handelsmodule, das Hybride Buch und PartnerEx.

Bei dem Handelsmodell PartnerEx handelt es sich um ein Modul, das die Möglichkeit bietet, einen konsolidierten besten Preis oder bei einer durchgeführten Preisverbesserung, noch zu optimieren.

Viele der an der Berliner Börse gehandelten Fremdwährungsanleihen werden an keiner anderen Börse in Deutschland gehandelt, was die interantionale Ausrichtung der Berliner Börse unterstreicht. Aber hier findet man auch die gesamte Palette aller festverzinslichen Wertpapiere des Bundes und der Länder sowie von Unternehmen und anderen Emittenten, sowie  Optionsscheine und Zerttifikate.

Unter der Sparte FondsPlus ist das Marktsegment für aktiv gemanagte Investmentfonds angesiedelt. Diese beherbergt sämtliche sparten an Fondsgruppen, wie  Aktienfonds, Immobilien- und Rentenfonds, Geldmarktfonds, Dachfonds, gemischte Fonds sowie Nachhaltigkeitsfonds, aber auch ETF´s und ETC`s.

Interessant ist für Anleger, dass die hier gehandelten Publikumsfonds ohne Ausgabeaufschlag gehandelt werden.

Die in der letzten Woche angesprochenen Warnsignale setzten sich pünktlich zum Aschermittwoch in die Realität um und die Kurse begannen zu fallen. Auch der Donnerstag war geprägt von fallenden Kursen, bis dann am Freitag eine gewisse Beruhigung in den Markt kam, nicht zuletzt aufgrund der in Aussicht stehenden Geldern, die am kommenden Mittwoch durch die EZB „verteilt“ werden sollen.

Chart-Besprechung

Der DAX erreichte diese Woche also ein leichtes Plus von 0,24% und blieb damit deutlich unter den Erwartungen der Anleger zurück, die sie noch in der Woche zuvor gehegt hatten. Am Ende erreichte der DAX 6864,43 Punkte .

Spitzenreiter der Woche waren die Dt.Bank (3,05%), BASF (+2,73%) und SAP (+2,65%), wobei die letzten beiden durch gute Zahlen und eine Dividentenerhöhung auf sich aufmerksam machten.

Die Verlierer der Woche waren K+S (-3,04%), Lufthansa (-3,74%) und die Commerzbank (-6,59%). Ursache bei der Lufthansa war der Streik des Bodenpersonals und bei der Commerzbank negative Unternehmenszahlen, die Anleger zu Verkäufen veranlassten.

Ist die Gefahr weiterer Kursrückgänge nun gebannt? Leider wohl nicht. Die Ursache liegt dabei in erster Linie darin, dass die beiden Trendlinien nicht wieder zurückerobert werden konnten, obwohl mehrfach ein Versuch in diese Richtung gestartet wurde. Auch die Erholung zum Handelsschluss am Freitag reichte nicht aus, eine der Linien wieder zu überschreiten. Nach mehreren Versuchen mutierten diese Linien nun als Widerstände auf dem Weg nach oben.

 

 

Die Indikatoren

Der MACD hatte sein Verkaufssignal in dieser Woche erneuert und auch noch verstärkt, so dass er sich inzwischen recht deutlich um ca. 13 Punkte unterhalb der Signallinie befindet. Das ist natürlich kein besonders positives Zeichen für die kommende Woche.

Der RSI ist mit 65,51 deutlich in den neutralen Bereich eingetreten und beruhigt die Lage, wobei man anmerken muss, dass alleine am Freitag ein Anstieg um ca. 4,5% erfolgte . Auch hier kann man also noch nicht von einer echten Konsolidierung sprechen.

Fazit und Ausblick

Die Übertreibung und die Euphorie hat sich in der vergangenen Woche etwas gelegt, auch wenn das Griechenlandproblem zumindest für den Moment aus dem Blickfeld weicht. Hocherfreut waren die Anleger über Dividentenerhöhungen von BASF und SAP, doch gleichzeitig verängstigten die Gewinneinbrüche der Solarbranche, die teilweise ein katastrophales Ausmaß annimmt. Die Woche hielt sich also so in etwa die Waage, was die Nachrichtenlage betrifft. Anleger haben es in solchen Zeiten nicht besonders leicht, sich für Käufe oder Verkäufe zu entschließen, da die Stimmung häufig wechselt und besonders der Umstand irritiert, dass die Kurse bei schlechten Nachrichten anstiegen und bei guten gefallen sind. Das dürfte manchem investierten Anleger schlaflose Nächte bereiten, es sei denn, man wäre rechtzeitig in Liquidität gewechselt, damit man der Entwicklung in Ruhe zusehen kann, um im entscheidenden Moment aktiv zu werden.

In diesem Sinne  erfolgreiche Börsengeschäfte – Jo_Trader

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Was sich im DAX in der letzten Woche bereits andeutete wurde in dieser Woche vollzogen. Der DAX erlebte mehrere Rücksetzer und Test´s nach unten, bevor er dann endlich den nötigen „Anlauf“ hatte, um nach oben auszubrechen.

Chart-Besprechung

Der DAX erreichte diese Woche einen Stand von 6511,98 Punkten was einem Wochenplus von 1,65%% entspricht. Seit Beginn des laufenden Jahr ist das inzwischen ein Plus von satten 10,40%. Wer hätte das zum Jahresanfang für möglich gehalten?

Im Chart sehen wir den Ausbruch nach oben, über die ursprüngliche obere Trendbegrenzung  und auch über die wichtige 6500 hinaus. Wie ich letzte Woche hier vermutete, reichte der Test der 6400 aus, um den nötigen Antrieb über die 6500 zu geben. Der Kurs orientierte sich dabei Punkt genau an der gestrichelten steilen Trendlinie, während der bisherige Trend einfach ignoriert wurde. Dieser gilt aber weiterhin im Falle eines Rückgangs unter die alte Trendlinie.

DAX Chart 270112

Die  steilere gestrichelte Linie wurde zwar in dieser Woche gehalten, doch wird das zukünftig etwas schwieriger werden.  Inzwischen gilt die 6400 als gute Unterstützung im aktuellen Trend und sie sollte einen etwaigen Rückgang abbremsen können. Insgesamt sieht das alles überraschend gut.

Die Indikatoren

Der RSI hat bei mit über 70 Punkten, den überkauften Bereich nun noch deutlicher betreten und wird deshalb eine kleine Konsolidierung, die inzwischen überfällig ist,  leicht verkraften können. Der MACD liegt mit 149 Punkten ebenfalls recht hoch und dabei gleichzeitig sehr nahe an seiner Durchschnittslinie. Eine Konsolidierung könnte hier relativ schnell zu einem negativen Signal führen.

Fazit und Ausblick

Auch in dieser Woche wurden negative Meldungen weitestgehend ignoriert und man wollte sich auf positive Meldungen konzentrieren. Heute nach Börsenschluß wurde gemeldet, dass 5 weitere Euroländer durch die Ratingagentur Fitsch, abegstuft wurden, darunter auch Italien und Spanien. wie dies von den Anlegern aufgenommen und verkraftet wird, werden wir in der kommenden Woche sehen und wir dürfen darauf gespannt sein. Nachbörslich um 20:50 Uhr  befindet sich der DAX bei 6515 Punkten und damit mit 0,1% im Plus zum Handelsende.

 

In diesem Sinne eine gute Woche  – Jo_Trader

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Der DAX hat es geschafft immer mehr der bisher abwartenden Zuschauer in´s Börsengeschehen einzubinden. Dies bewirkte, dass es aktuell nicht zu der erwarteten Konsolidierung kam, die inzwischen aber wirklich nötig wäre.

Der Chart schaffte es in dieser Woche relativ rasch, die 6400 nicht nur zu testen, sondern auch zu überschreiten und dies  auch in´s Wochenende zu retten.

Chart-Besprechung

Der DAX erreichte 6.404,39 Punkte was einem Wochenplus von 4,35% entspricht. Im noch jungen laufenden Jahr sind inzwischen sogar 8,58% Plus erreicht, die sich wirklich sehen lassen können.

Im Chart sehen wir, dass die grüne waagerechte Linie überschritten ist und nun muss dese auch halten. Da derDAX aber in den letzten Tagen in seinem Drang nach oben eher geschwächt erschien, könnte es zu einem Test nach unten kommen. Sollte dabei die 6400 bereits halten, wäre ein Test für die 6450 und dann die 6500 gut möglich. Theoretisch wäre sogar Raum nach oben, bis zur roten Trendlinie, die parallel zur grünen Trendlinie, den Trendkanal begrenzt. Doch ist die Luft bereits sehr dünn geworden, so dass ich eher einen Rücksetzer erwarte.

DAX Chart 200112

Die  gestrichelten Linien bleiben unverändert als  Unterstützungen bestehen. Darunter sichern die mehrfach getestete 6000er Unterstützung, über der immer  noch das mögliche Konsolidierungsziel (Kreis) liegt , sowie die weiter darunter verlaufende grüne Trendlinie,  einen Rückgang ab. Insgesamt sieht das ziemlich sich aus.

Die Indikatoren

Der RSI hat bei ca. 68,44 Punkten, den überkauften Bereich erreicht und gleichzeitig auch den Bereich, an dem er in der Vergangenheit sehr oft eine Wende nach unten eingeleitet hatte. Negative Meldungen können an dieser Stelle den Markt stark beeinflussen und  einen  Rückgang einläuten. Der MACD liegt mit 130 Punkten gut im Rennen könnte aber einen Kursrückgang schneller als in der Vorwoche in Verkaufssignal umwandeln.

Fazit und Ausblick

In der letzten Woche wurden viele „Aussteiger“ auf dem falschen Bein erwischt und mussten sich wieder eindecken. Dies löste bei anderen Zuschauern eine gewisse Nervosität aus, denn sie fürchteten , dass der Zug ohne sie abfahren könnte. Da zusätzlich auch beruhigende Signale von der Finanzkrise zu lesen waren, die natürlich für leichten Optimismus sorgten. Die Abstufungen durch Standard & Poor´s wurden weg gesteckt, als hätte es sie nie gegeben. Dies kann man damit erklären, dass sie a) bereits eingepreist waren und b) die Marktteilnehmer ganz einfach die Nase voll haben von solchen Meldungen und wie es an psychologischen Börsen oftmals der Fall ist, dazu übergangen wird diese Meldungen zu ignorieren.

Jetzt haben wir also einen Punkt erreicht, an dem der Optimismus wächst, doch gerade jetzt sollte man vorsichtig beobachten und auch einmal an die Mitnahme von Gewinnen denken.  Chart technisch ist ein kleiner Rücksetzer absehbar, denn es kann nicht ununterbrochen nach oben gehen, ohne dass auch einmal „nachgetankt“ wird. Der Bereich zwischen 6430 – 6460 wird dafür wohl entscheidend werden.

In diesem Sinne eine gute Woche  – Jo_Trader

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Angesichts der Katastrophe in Japan, fällt es schwer sich auf den DAX und die Aktienmärkte zu konzentrieren und ich denke den meisten geht es ähnlich wie mir.

In der vergangenen Woche steuerte der DAX in eine Seitwärtsbewegung, aus der er sich erst am Freitag aufgrund der schrecklichen Nachrichten aus Japan, nach unten  löste. Spitzenreiter der Woche wurde am Ende die Telekom-Aktie (+4,65%), die wegen möglicher Zukäufe in den USA als Kauf angesehen wurde, gefolgt von Lufthansa (+2,86%) und Beiersdorf (+1,10%). Lufthansa dürfte wohl aufgrund des Desasters in Japan Ausfälle bekommen, die sich aber aufgrund des deutlich fallenden Kerosinpreises, im Rahmen halten sollte.

Am Wochenende waren insgesamt gerade noch 6 Werte im Plus. Das Schlußlicht der Woche war K&S (-8,61%) weil dort BASF wohl komplett aussteigen wird. Den vorletzten Platz belegte die Commerzbank (-8,16%), vor der Münchner Rückversicherung (-6,25%) die durch die Katastrophe in Japan wohl sehr große finanzielle Belastungen hinnehmen muss.

Im Chart brach der Kurs am Freitag deutlich um -1,16% auf 6981,41 Punkte ein und hat somit wichtige Unterstützungslinien , wie z.B: die 7000er durchbrochen.

Natürlich fällt es bei einem solchen Desaster, wie es gerade in Japan geschieht schwer, eine Prognose für kommende Woche zu stellen, doch aufgrund der psychologischen Belastung der Anleger weltweit, ist zum Börsenstart mit einem weiteren, sehr starken Einbruch zu rechnen, bis dann letztendlich die psychologische Komponente wieder in den Hintergrund tritt, was einige Tage dauern könnte.

Im Chart habe ich die diversen Unterstützungslinien eingezeichnet, die eventuell den Kursabsturz bremsen könnten. Nun muss man einfach abwarten, wie tief der DAX fällt, bevor sich eine Bodenbildung abzeichnet. Sollte es sich herausstellen, dass sich die Lage stabilisiert und Japan die Katastrophe in den Griff bekommen sollte, dann ist von der Bodenbildung aus, ein rasches Ansteigen der Kurse zu erwarten.

Für viele Anleger wird sich nun die Frage stellen, ob man solche Katastrophen nutzen darf, um finanzielle Gewinne zu erzielen. Doch die Antwort auf diese Frage, kann jeder nur für sich selbst beantworten

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Angst vor steigenden Zinsen, im April (!) ließen den DAX am Freitag auf 7178,90 Punkte fallen, was einem Minus von 0,65% entspricht. Auf Wochensicht verlor der DAX  1,28 Prozent, da auch die Meldungen aus Libyen und der steigende Ölpreis zu schaffen machen.

Bei den Zinsen scheint die Angst doch etwas verfrüht, da sich innerhalb eines Monats doch einiges verändern kann, im Bereich der Wirtschaftsdaten,  besonders weil die Teuerungsraten zunehmend vom hohen Ölpreis herrühren. Immer mehr Anleger befürchten, dass die hohen Ölpreise, die Konjunktur ausbremsen oder gar abwürgen könnte. Sollte sich die Lage in Nordafrika aber beruhigen, dürfte auch diese Belastung sich schnell reduzieren und den Märkten einen Schub nach oben geben.

Im Chart ist deutlich zu sehen, dass sich der Kurs weiter an der unteren Trendkanalbegrenzung entlang bewegt und immer mehr in die Spitze des Dreiecks, bestehend aus grüner Widerstandslinie und Trendkanalgrenze, hinein bewegt. Hier wird es demnächst zu einem Ausbruch kommen (müssen), egal in welche Richtung.

Der MACD ist (noch) negativ, es scheint sich aber eine Wende anzudeuten, während der RSI sogar eine „W-Formation“ und damit ein Kaufsignal, auszubilden scheint. Noch ist das etwas zu früh , um eine gesicherte Prognose zu stellen, doch trägt die überverkaufte Situation im RSI dazu bei, dass die Möglichkeit einer Wende steigt.

Aufgrund der Fasnachtstage ist aber eine genauere Prognose recht schwierig, weil die vielen Urlauber natürlich an der Börse fehlen und so schon geringere Kauforders die Kurse bewegen können. So gesehen sollte man auf genauere Kurstendenzen achten und / oder den Aschermittwoch abwarten.

In diesem Sinne frohe Fastnachtstage und viel Erfolg – Jo_Trader

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Die Prognosen der letzten Woche lagen goldrichtig. Wie im letzten „DAX im Fokus“ erwartet, wurden die 7400  (schmale rote Linie) überwunden und anschließend von oben getestet und bestätigt. Endstand 7426,81 Punkte +0,29% was einem Wochengewinn von 0,75% entspricht.

Während letzte Woche noch die Automobilwerte im 2-stelligen Plus-Bereich dominierten, liegen diese nun auf den letzten 3 Plätzen  (VW -6,67%, Daimler -6,87% und BMW -4,09%)

Die Spitzenreiter im DAX geben ein gemischtes Bild ab, wobei gerade die Finanz- und Chemietitel, sich aufgemacht zu haben scheinen, einen Favoritenwechsel anzuführen. Spitzenreiter ist die Commerzbank (+6,77%), gefolgt von HeidelbergCement (+6,16%) und BASF (+6,03%).  Dahinter folgt ein bunt gemischtes Bild verschiedener Sparten, wobei  Beiersdorf und Bayer aus der Chemie dabei sind.

Wie könnte es nun weitergehen? Noch ist der MACD positiv, während der RSI eher überkaufte Signale aussendet. Doch selbst an einem kleinen Verfallstermin wie gestern, konnten die Bären nicht punkten und die Bullen behielten die Oberhand. Kommt es in der kommenden Woche weiter zu positiven Unternehmensmeldungen und gleichzeitig nicht zu noch schlimmeren Meldungen aus den Afrikanischen Ländern oder Iran-Israel, könnte in der nächsten Woche ein Versuch gestartet werden, die 7500 zu knacken. Sollte dieser Versuch direkt an der 7500 scheitern, sollte das eine Konsolidierung bis max. 7300 einläuten (Dauer 1-2 Wochen) Fällt dagegen die 7500 und wird auch noch bestätigt oder bleibt der Kurs weit von der 7500 entfernt, dann kann es weiter nach oben gehen – aber Vorsicht – die Konsolidierung kommt irgendwann in den kommenden Wochen!!! Die Warnsignale RSI, Inflation, Konfliktherde, dürfen nicht ignoriert werden!

Nächstes Wochenende sehen wir weiter

Bis dahin, viel Erfolg – Jo_Trader

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Ich habe gerade im Spekulantenblog eine Artikelserie zur Börse gefunden. Nachdem ich mich hier mit dem Thema Value Investing befasse und Ihnen hier meine eigene Anlagestrategie vorstellen werde, denke ich es ist gut zunächst einmal klare Voraussetzungen bei allen zu schaffen. Da ich nur schwer Abschätzen kann, wer sich wie gut mit Aktien als Geldanalge auskennt, werde ich mit dieser Artikelserie versuchen – bei allen die gleiche Wissensbasis zu legen.

Spekulieren oder Investieren

Value Investoren spekulieren nicht!!! Sie können das gerne tun, aber von mir werden Sie keine Aktien erfahren, die 500% in einer Woche erwirtschaften werden. Der solide Aufbau geht vor dem „zocken“. Fragen Sie mal in ihrem Bekanntkreis herum, die zu Zeiten der Internetblase von Aktien überzeugt waren. Diese Zocker haben durchweg 80% ihres gesamten Geldes verloren.

Wir besinnen uns auf die Regel Nummer 1 von Warren Buffett:

Kein Geld verlieren.

Ich denke damit haben wir zunächst ausreichend zu tun. Spekulieren kann man oft als Wette sehen. Sie arbeiten hart für Ihr Geld und Sie wollen dann ihre gesamten Ersparnisse verwetten? Sie wollen also Ihr Ruhestandgehalt im Casino verzocken? Natürlich nicht werden jetzt viele von Ihnen sagen, aber genau das tun Sie, wenn sie in Aktien spekulieren.

Investieren statt Spekulieren

Natürlich gibt es auch eine Variante, die etwas langsamer Erträge erwirtschaftet und die langweilig wie eine Schildkröte ist und mindestens genauso schnell. Dafür aber werden damit nachweislich die meisten Erträge damit erwirtschaftet. Ganz nebenbei erstelle ich regelmäßig Fundamental Analysen oder „Wunsch“ Analysen der TOP 500 Unternehmen. Aufgrund genau dieser Analysen werden wir dann eine Auswahl der TOP 10, TOP 20, TOP 30 usw treffen. Natürlich werde ich alle Unternehmen mit einer Fundamentalanalyse und mit meiner eigenen Value Investing Formel analysieren. Nur die besten Unternehmen, die jeweilige Nummer 1 auf jeden Gebiet hat eine Chance in unser TOP Performance Depot zu kommen. Ein Unternehmen wie Nestlé wurde zum Beispiel in dieses Depot kommen, auch ein Unternehmen wie Novartis und Johnson&Johnson würden es ebenfalls in Depot schaffen. Die Deutsche Telekom oder Infineon wohl eher nicht.

Der Gewinn wird beim Kauf gemacht

Aus diesem Grund werden wir hier unser besonderes Augenmerk darauf legen. Allerdings kann es etwas dauern, bis wir „zuschlagen“ werden, denn den Einstiegspreis werden wir so wählen, dass wir den Gewinn beim Kauf des Unternehmens machen werden.

Bis dahin heißt es für Sie und für mich, dass wir unsere Hausaufgaben machen müssen und dass wir unser Geld sparen. Für das richtige Unternehmen, mit dem wir Investieren wie Warren Buffett.

Sie wollen ein Unternehmen im Profil bewertet haben? Dann lassen Sie es mich wissen, sollte es mit auf meiner Liste stehen, dann kann ich natürlich eine Analyse früher veröffentlichen.

Börsenlexikon

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Börsenwissen von A – Z

Von A wie Anleihe bis Z wie Zyklische Aktien – dieses topaktuelle Börsenlexikon mit einer Fülle von Informationen ist das ideale Nachschlagewerk für Studierende, Geldanleger und Finanz- und Börseneinsteiger. Horst Fugger erklärt alle wesentliche Begriffe rund um die Börse.

Bezug über den FinanzBuch Verlag – http://www.finanzbuchverlag.de/shop/article/955-borsen-lexikon-simplified/

Rezension des Buches Börsen-Lexikon simplified