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Goldpreis

Der stetig steigende Goldpreis weckt natürlicherweise Begierden bei den Anlegern, die auch gerne an der positiven Goldpreisentwicklung teilhaben wollen. Doch stellt sich die Frage, wie man überhaupt in Gold investieren kann.

Eine der bekanntesten Möglichkeiten zur Teilhabe an der Goldpreisentwicklung ist der Kauf von Goldmünzen oder Goldbarren über die Hausbank, über seriöse Goldhändler, wie zum Beispiel  in München „Pro-Aurum“ oder neuerdings sogar über Goldautomaten eines deutschen Herstellers. Das Problem bei physischem Gold ist die Frage der Sicherheit, das mit einem Bankschließfach am einfachsten zu lösen wäre. Will man sein Gold ab und zu in Händen halten, sollte man sich auf wirklich minimalste Stückelungen beschränken.

Eine weitere Möglichkeit wären Goldzertifikate, sogenannte ETCs, die bei Kauf das Gold physisch in einem Banktresor hinterlegen. Ein bekanntes Beispiel wäre Xetra-Gold, mit physischer Hinterlegung in London. Im Krisenfall könnte man sich sein Gold (theoretisch) sogar ausliefern lassen, was aber zusätzliche Kosten verursachen würde.

Dann wären da auch noch Aktien der Goldminenbetreiber, die ja schließlich während einer Gold-Hausse prächtig verdienen.  Dabei sollte man sich aber nicht auf die hochspekulativen Tipps aus diversen dubiosen Emails stürzen, sondern auf die wirklich großen und seriösen Flagschiffe der Minenbetreiber setzen. Noch sicherer wäre eine Mischung aus mehreren großen Minengesellschaften, die in einem der bekannten Fonds gebündelt investierbar sind.

Auf eine langfristig steigende Goldpreisentwicklung setzen?

Der Goldpreis  steigt und steigt und fast ist es schon beängstigend, in welchem Ausmaß der Preis bereits zulegen konnte. Viele fürchten, dass das Ende des Goldbooms bereits erreicht sein mag oder sich eine Blase bildet. Doch sofern man den Experten Glauben schenken kann,  könnte  der Goldpreis bis auf 2000$ je Unze steigen und selbst dort wäre keine Ende des Anstiegs zu erwarten.

Aktuell (Anfang März 12) erleben wir einen kleinen Rückgang in der Goldpreisentwicklung, die sich sogar in eine kurzfristige Konsolidierung ausweiten könnte.  Aber laut Experten liegt die Betonung auf „kurzfristig“ denn  langfristig erwarten die Analysten eine weiter ansteigenden Goldpreisentwicklung.

Da Gold nur eine relativ geringe Volatilität aufweist, empfehlen die Experten aktuell  bis zu 20% Goldanteil im Depot, sofern es sich um größere Gesamtvermögen handelt.  Durch den Goldanteil wird das Depot stabilisiert, da sich der Goldpreis meist nicht parallel zum Aktienkurs entwickelt, sondern stabiler  und stetiger nach oben bewegt. Hierdurch wird die Gesamtschwankung des Depots erheblich geglättet.

Langfristige Betrachtung und Vergleiche zwischen Anlagedepots mit und ohne Goldanteile,  haben gezeigt, dass  ein Depot mit Goldanteil langfristig überwiegend positivere Renditen erbringen konnte, als ein Depot ohne Goldanteile. So ist es also sinnvoll bei sinkender Goldpreisentwicklung eine langfristig zu haltenden Goldanteil im Depot aufzunehmen.

In den letzten Tagen ist der Goldpreis in Dollar deutlich zurück gekommen und deshalb fragt sich so mancher Anleger, ob es bei dieser Goldpreisentwicklung jetzt sinnvoll ist, in Gold einzusteigen.

Ist ein Einstieg in Gold bei dieser Goldpreisentwicklung noch sinnvoll?

Die Frage ist im Moment relativ schwer zu beantworten, denn der Goldpreis hat im Chart eine Position erreicht, die keinen eindeutigen Trend aufzeigt.

Die Problematik zeigt sich im Bereich des eingezeichneten Kreises. Der Kurs befindet sich in einem abwärtsgerichteten Trendkanal (blau hinterlegt), an dessen oberer Begrenzung er abgewiesen wurde. Theoretisch könnte der Kurs nun bis an die untere Begrenzung dieses Kanals zurückfallen, wäre da nicht die grüne Trendlinie, die seinen Rückgang bereits zwei Mal gestoppt hat. Steigt der Kurs nun, von dieser grünen Trendlinie ausgehend wieder an und überschreitet die rote Trendkanalbegrenzung und sogar die blaue Linie, dann gäbe es ein Ausbruch nach oben und möglicherweise einen neuen Trendkanal, zwischen der grünen und der gestrichelten Linie. Dies würde das Optimum darstellen.

Leider ist die Situation aber nicht ganz so einfach, denn diese blaue Linie entstammt dem mehrfach bestätigten Langfristtrendkanal und scheint recht stabil zu sein.

Deshalb nehmen wir als nächste Variante an, dass der Kurs zwar die rote abwärtsgerichtete Trendlinie überschreitet, aber an der blauen Linie scheitert. Nun könnte der Kurs zwischen a) rot und grün pendeln und in die Spitze des aus beiden Linien gebildeten Dreiecks laufen oder b) durch die grüne Linie nach unten durchbrechen und bis zur unteren blauen Trendlinie gehen, um von dort wieder nach oben zu wechseln. Auch dies wäre eine sehr gute Variante, würde diese doch den langfristigen Trendkanal blau, erneut bestätigen.

Die schlechteste Variante c) wäre, wenn der Kurs durch die untere blaue Linie hindurch, bis zur roten Abwärtstrendlinie fallen würde, denn dann wäre der Abwärtstrend weiter aktiv.

Wie entscheiden?

Der sicherheitsbewusste Anleger sollte nun abwarten, wie sich der Goldpreis in den nächsten Tage entwickelt. Natürlich könnte man auch sofort kaufen, wenn man an steigende Kurse glaubt, doch sicher er wäre es abzuwarten, welches der angeführten Szenarien schließlich eintritt. Sollte das Optimum, also der Ausbruch nach oben eintreten könnte man kaufen. Geht es weiter abwärts, sollte man abwarten, welche Linie gebrochen werden und welche halten.

Variante a) sollte man abwarten, bis der Ausbruch aus der Dreiecksformation erfolgt. Wenn er nach oben ausbricht könnte es ein Kaufsignal geben, nach unten abwarten.

Variante b) Kaufsignal wenn der Kurs an der blauen Linie dreht.

Variante c) Bodenbildung bzw. Trendwende abwarten

Aktuell sollte man also eher abwarten wie sich der Kurs im Chart entwickelt, bevor man aktiv wird.

In diesem Sinne  erfolgreiche Goldgeschäfte – Jo_Trader

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