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Deutsche Börse

 

Eine ereignisreiche Woche und ein spannender Monat gingen am Freitag zu Ende. Die Woche begann bei 6225 Punkten und die Sorgen um Spanien, Portugal und Italien drückten den DAX recht schnell in den Bereich zwischen 6100 und 6150 hinunter. Hier ging es ohne größere Ausschläge seitwärts, bis am Mittwochnachmittag Hoffnung aufkam, dass der am Donnerstag anberaumte EU-Gipfel Lösungen bieten könnte. So stiegen die Kurse auf über 6230 Punkte an, um nach dem Ausspruch unserer Kanzlerin, dass es „solange sie lebe“ keine Annahme der EU-Pläne für Deutschland gäbe. Am Donnerstag ging es also rasant um über 130 Punkte abwärts auf 6100, da die Unsicherheit bzgl. des Gipfels zunahm. Wie ein Jo-Jo sauste der DAX allerdings bereits am Freitag wieder zur Eröffnung, um ca. 200 Punkte hoch und steigerte sich im Tagesverlauf über 4%, als gäbe es keine Krise mehr.

Chart-Besprechung

Im DAX wurde unser eingezeichneter Boden punktgenau nach oben verlassen und am Freitag in einem Schwung sowohl die 6300, als auch die 6400 nach oben überwunden. Damit sich eine Trendwende etablieren kann, müsste der DAX nun über der 6400 bleiben und nach einem oder mehrerer Tests der Linie, weiter ansteigen. Allerdings ist in diesem Bereich die Luft schon recht dünn, so dass es bei einem Rückgang darunter, schnell wieder bis zur steigenden Trendlinie gehen könnte. Kippt die Stimmung dagegen richtig stark, was nach einer Ernüchterung nach der Euphorie vom Freitag durchaus sein kann, dann wäre durchaus ein Absturz bis zu 6000 möglich.

 

Wochengewinner/-verlierer

Der große Gewinner im DAX war diese Woche K+S +12,32% auf Top 1. Dahinter folgten Bayer +7,40% (letzte Woche noch Flop 2) und zum 3. Mal in Folge auf Top 3 E.ON +7,19%.

Bei den Flops landete Metro -2,11% auf dem drittletzten Platz, dahinter die Commerzbank mit -4,43% auf dem 3. Platz und damit Schlusslicht in dieser Woche,  Infineon -13,54%, nach Gewinnwarnung.

DAX-Wochenergebnis: 6.416,28 +2,44%  (Vorwoche 6.263,25)

 Die Indikatoren

Der MACD legte in dieser Woche eine starke Volatilität an den Tag, konnte sich aber am Freitag aufgrund eines Anstiegs um fast 50% wieder versöhnlich positionieren. Nachdem er im Wochenverlauf schon deutlich tiefer stand, ging er mit -19,30 zu -41,87 Punkten (VoWo -24,92 zu -63,17) in´s Wochenende. Nachdem er der einem Durchschreiten der Signallinie nach unten bedrohlich nahe war, konnte er den Abstand auf  +22,57 Punkte (Vorwoche +38,25) halten, allerdings hat er im Vergleich zur Vorwoche deutlich verloren.

Auch der RSI konnte sich am Freitag nach einer eher durchwachsenen Woche, mit einem Anstieg am Freitag um knapp 32% über die Marke 50 bewegen und steht nun mit 57,29 (Vorwoche 47,29) Punkten in dem Bereich, der Kaufgelegenheiten signalisiert

Fazit und Ausblick

Das Treffen der EU hatte eine deutliche Wirkung auf den Börsentag am Freitag. Die Anleger frohlockten und kauften, als gäbe es morgen keine Aktien mehr. Viele werden sich über das Wochenende mit zwei Fragen beschäftigen. Die 1. Frage wird sein, ob Kanzlerin Merkel vor Spanien und Italien eingeknickt ist und die 2. Frage, ob der Anstieg am Freitag gerechtfertigt war. Besonders die Antwort auf die zweite Frage wird darüber entscheiden, ob wir am Montag einen Einbruch im DAX erleben, falls nämlich die Anleger zu dem Schluss kommen, dass sich an der Sachlage aktuell nichts geändert hat. Denn, Hand auf´s Herz, eine entscheidende Lösung wurde am Freitag nicht präsentiert.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

Verlinkungen dieser Seiten sind nur mit Zustimmung des Seiteninhabers erlaubt, bitte Urheberrechte beachten!

Alle diese Angaben sind keine Aufforderung zum Kauf der Aktien oder eine andere Kaufaufforderung/-empfehlung, sondern spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors wider. Zudem sind diese Berichte ausschließlich für das europäische Publikum und nicht für außer-europäische Leser z.B. aus den USA, bestimmt. Es wird deshalb jegliche Haftung, gleich welcher Art ausgeschlossen!

„tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.“

Nachdem nun endlich die Anleger eine „gewisse“ Immunität gegenüber den schlechten Meldungen aus Griechenland und Spanien, zu entwickeln begannen, wurden sie am Freitag von schlechten Nachrichten aus den USA ( deutlich weniger Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft als erwartet) auf dem falschen Fuß erwischt. Dies geschah ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als die Kurse eine Bodenbildung begonnen hatten und sich an einer charttechnisch wichtigen Position befanden. Wenn dies jemand beabsichtigt haben sollte, wäre das ein Volltreffer gewesen.

Chart-Besprechung

Die Woche hatte über der Unterstützung von 6400 Punkten eröffnet und so mancher Anleger wähnte sich schon mitten in der Bodenbildung, nach der es charttechnisch auch wirklich aussah. Bis am Donnerstag ging es mehr oder weniger seitwärts, in einer Range zwischen 6300 und 6450, was tatsächlich einer Bodenbildung glich. Aber bereits am Donnertag, kurz vor Börsenschluss, stieg die Nervosuität in Erwartung der Wirtschaftsdaten stark an und die Kurse gingen zurück auf ca.6260 Punkte. Dann kam der Freitag und stellte alles in Frage, denn die Kurse durchbrachen alle vermeintlich stabilen Unterstützungen wie die 6200, 6150, 6100 und sogar die 6000 wurde getestet. Das war schon ein mittleres Börsenbeben, wenn auch am Ende der Dax versöhnlich über der 6050 die Woche beschließen konnte.

Die Markierung zur Bodenbildung ist im Chart entfernt und dafür die wichtigen Unterstützungen bei 6000 (fett), 5850 und 5350 sind eingezeichnet.

 

Wochengewinner/-verlierer

Diese Woche konnten sich nur zwei DAX-Werte in den grünen Bereich retten, alle anderen waren zum Teil tiefrot.

Die beiden Top Werte dieser Woche waren MAN(+2,03%) und Metro (+1,44%) und auf Platz 3 Linde (-0,90%), die bereits im Minus lag. Man profitierte von der spekulation, dass VW MAN komplett übernehmen könne und Metro vom Verkauf seiner britischen Töchter, die den Konzern belasteten.

Die  Flops dieser Woche  waren Allianz (-7,61%), vor der Deutschen Bank ( -7,62%) und dem Schlusslicht  ThyssenKrupp ( -9,24%). 

DAX-Wochenergebnis: 6.050,29  -4,57% (Vorwoche 6.339,94)

 Die Indikatoren

Der MACD konnte sich in dieser Woche brach nach zwischenzeitlicher Erholung stark ein  und steht nun bei  -114,77 zu -103,57  (VT -108,10 zu -103,80) Punkten und hat damit erneut ein Verkaufssignal ausgelöst, nachdem der Chart die Signallinie wieder nach unten durchbrochen hatte. Der Abstand beträgt nun -11,2 Punkte (Vorwoche -4,3) zur Signallinie, die im Wochenverlauf schon nach oben durchbrochen worden war. Wir sahen also in dieser Woche ein Kauf- und Verkaufssignal.

Auch der RSI brach nach zunächst gutem Wochenverlauf  31,10 (Vorwoche 40,91) Punkten ein und steht nun kurz vor der überverkauften Zone, die unter 30 beginnt.

Fazit und Ausblick

Von Trendwende also keine Rede mehr diese Woche, zumindest nicht mehr seit dem Freitag. Es scheint, die SKS Formation hat also doch noch zugeschlagen, wenn auch recht verspätet. Nun bleibt den Anlegern nicht mehr viel übrig, als abzuwarten, ob sich nun bei 6000 eine Bodenbildung zeigt oder ob auch diese Linie noch nach unten durchbrochen wird, was bei der aktuellen Katastrophenstimmung kein Wunder wäre. Nach den alten Börsenregeln nähert man sich allerdings dem Ende der Katastrophe, wenn diese übertrieben Angst unter den Anlegern verbreitet und alle befürchten, dass es nie mehr steigende Kurse geben könnte. Sollten sich die Politiker und die Banken, samt den USA, China und Europa auf eine gemeinsame Aktion einigen, könnte es sein, dass sich alles wieder zum Guten ändert. Ob das allerdings geschieht, steht sozusagen in den Sternen und solange bleibt uns vermutlich die volatile, nervöse Lage erhalten.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

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Die unsäglichen Probleme mit der Regierungsbildung in Griechenland beherrschten zum Wochenbeginn erneut die Märkte. Im Verlauf der Woche kam ein Milliardenschweres Bankenproblem in Spanien hinzu, welches die Regierung dort alleine wohl nicht stemmen kann. Psychologisch ist die Situation für die Anleger deshalb in keinster Weise einfacher geworden und eine Beruhigung ist vorerst nicht zu erwarten.

Chart-Besprechung

Die Woche hatte wurde bei 6330 Punkten eröffnet und es ging sowohl am Montag als auch am Dienstag erfreulich schnell nach oben, so dass sogar die 6440 überschritten werden konnte. Doch bereits am Dienstag nach Börsenschluss, zogen  Gewitterwolken auf, die sich am folgenden Tag in einem Rückgang der Kurse zu Handelsbeginn auswirkten.

Der DAX gab am Mittwoch fast 200 Punkte ab, und stürzte auf 6260 Punkte, obgleich er sich im Tagesverlauf wieder auf 6340 Punkte erholen konnte. Aber auch der Donnerstag zeige erneut eine hohe Volatilität, so dass es in einer Bandbreite von 6340 bis 6250 seitwärts ging. Die Woche über schien sich die Linie um 6340 als eine Ziellinie heraus zu kristallisieren, um die es dann auch am Freitag ging. Am Ende  erreichten die Bären einen kleinen Vorteil weil  der DAX knapp unterhalb dieser Linie in das Wochenende verabschiedet wurde.

 

Wochengewinner/-verlierer

Im Vergleich zur Vorwoche, als es keiner der DAX-Werte in den grünen Bereich geschafft hatte, war das Bild wieder deutlich aufgehellter.

Eindeutig im Plus lagen unsere Top 3, angeführt  von Siemens(+3,89%), vor Deutscher Post (+3,27%) und auf Platz 3 die Deutsche Bank(+3,25%).

Die  Flops dieser Woche  waren ThyssenKrupp (-5,10%), vor der Deutschen Boerse ( -5,67%) die letzte Woche ebenfalls Flop waren und Schlusslicht  Deutsche Telekom ( -6,71%), die allerdings exDividente gehandelt wurde…

DAX-Wochenergebnis: 6.339,94 +1,10% (Vorwoche 6.271,22)

 Die Indikatoren

Der MACD konnte sich in dieser Woche wieder leicht erholen und steht nun bei  -108,10 zu -103,80  (VT -115,29 zu -89,41) Punkten, was einem Abstand von nur 4,3 Punkten (Vorwoche -28,88) zur Signallinie entspricht. Sollte es am Montag einen positiven DAX-Stand geben, wird hier garantiert ein Kaufsignal erzeugt, weil die Signallinie von unten nach oben durchschnitten wird. Ob und wie die Computerprogramme allerdings darauf reagieren ist offen, weil der MACD ziemlich tief im Minusbereich steht.

Auch der RSI konnte sich erholen und hat mit 40,91 (Vorwoche 32,80) Punkten den Abstand zur  überverkauften Zone wieder vergrößert, und zeigt nach oben. Hier wird es natürlich erst richtig spannend, wenn der RSI die 50er Linie durchschneidet und dann ein Kaufsignal generiert. Das wäre nach 1 – 2 starken Tagen durchaus möglich.

Fazit und Ausblick

Die SKS-Formation wurde vollendet, doch der daraus resultierende, erwartete (in normalen Zeiten) starke Rückgang blieb aus. So kann man vermuten, dass dieser Bereich als Bodenbildung bevorzugt und damit verteidigt wird. Wie lange diese Bodenbildung dauern wird und ob nicht doch noch ein Rückgang bis auf unter 6200 Punkte einsetzt, ist in erster Linie von der Nachrichtenlage abhängig, die von den nervösen Anlegern sofort in Käufe oder Verkäufe umgesetzt wird. Allerdings sollte man bedenken, dass eine stabile Bodenbildung, gepaart mit Kaufsignalen von MACD und danach vom RSI, kurzfristig für starke Kursanstiege sorgen könnte, die dann wiederrum die „Zuschauer“ zum Einsteigen veranlassen dürfte. Das wäre dann vermutlich die Trendwende nach oben, die all denjenigen die in letzter Zeit mutig Schnäppchenwerte  einsammelten, schöne Gewinne bescheren könnte.

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Erneut traten die Anleihenverkäufe Griechenlands und Spaniens in den Fokus der Anleger, die aufgrund der dort steigenden Zinsen erneut in große Unsicherheit verfielen und schließlich aus lauter Angst, vor dem Wochenende die Reißleine zogen und dadurch deutlich fallende Kurse auslösten.

Chart-Besprechung

Die Woche hatte zwar wieder bei 6500 Punkten eröffnet, doch konnte dieses Level nicht gehalten werden. Immer wieder sackte der Kurs in den Tagen vom 15., 16. Und 18.5. innerhalb weniger Minuten deutlich ab. Zwar erholten sich die Kurse anschließend auch wieder deutlich, doch mit jedem Male lag das nachfolgende erholungshoch niedriger, wie das vorherige.

Zum Wochenende hin, am 18.05.  erreichte der DAX  dann zum Handelsbeginn, seine bisheriges Tief bei knapp über 6220 Punkten.  Davon konnte er sich zum Handelsende hin zwar wieder etwas lösen, doch blieb der Kurs klar unter den Widerständen, die es zu toppen gegolten hätte. Der DAX hat also den grünen Trendkanal nach unten verlassen und bewegt sich in einem neuen (roten) Trendkanal abwärts um hoffentlich bald in einen Bodenbildung über zu gehen.

 

Wochengewinner/-verlierer

Auf die Woche gesehen, schaffte es keiner der DAX-Werte in den grünen Bereich, so dass erneut alle Werte im Minus lagen.

Angeführt wurden dieses Trauerspiel von FMC(– 1,21%), vor Henkel -1,40%, gefolgt von Dt.Telekom (-1,64%) .

Die  größten Verlierer dieser Woche  waren Deutsche Boerse (-9,64%), vor Infineon ( -10,09%) und Schlusslicht  Commerzbank (-10,66%), die allesamt kräftig unter die Räder kamen.

DAX-Wochenergebnis: 6.271,22 -4,69% (Vorwoche 6.579,93)

 Die Indikatoren

Der MACD liegt sackte nach dieser schrecklichen Woche natürlich stark in den  Minusbereich ab und liegt nun sogar über 100 Punkte im Minus. Der exakte Stand war  -115,29 zu -89,41 (VT -75,48 zu -65,26) Punkte, was einem Abstand von 25,88 Punkten (Vorwoche -10,22 ) entspricht und damit deutlich zugenommen hat.

Auch der RSI musste im Verlauf der Woche deutlich Federn lassen und  steht nun bei 32,80 (Vorwoche 44,98) Punkten und damit kurz vor dem überverkauften Bereich, der unterhalb der 30 beginnt

Fazit und Ausblick

Dier SKS Formation konnte sich also, zumindest teilweise durchsetzen und hat dafür gesorgt, dass die Konsolidierung nun in Bereichen (6200-6000) angekommen ist, die wir für den Fall der Fälle, bei Aktivierung der SKS Formation erwartet hatten. Nun kommt es sicherlich darauf an, dass hier schnellstens eine Bodenbildung erfolgt, um zu verhindern, dass die Kurse weiter nachgeben. Ob das gelingen wird, scheint immer noch in großer Abhängigkeit der Nachrichtenlage und damit der Unsicherheit zu liegen und nicht im Sachverstand der Anleger. So kann es in der kommenden Woche auch ohne weiteres zu einem Test der 6000 kommen, die hoffentlich halten wird. Analysten tun sich allerdings schwer eine Prognose in der einen oder anderen Richtung abzugeben.

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Die Woche verlief unter großen Schwankungen, denn die Probleme in Griechenland nahmen wieder einmal zu. Dort gelingt es nicht eine Regierung zu bilden und gleichzeitig wird über die Folgen eines möglichen Austritts spekuliert. Auch in Spanien nehmen die Probleme zu und die Regierung plant eine Bad-Bank nach deutschem Vorbild. Die Folgen der Wahlen in Frankreich scheinen dagegen vernachlässigbar zu sein. Den größten Schub gab es zum Wochenschluss, als China sinkende Inflationszahlen meldete und die Automobilwerte in Deutschland sofort nach oben sprangen, was uns die inzwischen große Abhängigkeit von China demonstriert.

Chart-Besprechung

Gleich zu Wochenbeginn wurde die  6400 getestet, deren Stabilität dazu führte, dass die Kurse am  07.05.. erst einmal zum Test nach oben ansetzten und so bis zum Widerstand bei 6550 und darüber, anstiegen. Danach erneut ein leichtes Zurückkommen und am 08.05. ein weiterer Test auf die 6550, der erneut scheiterte. Wie meistens nach solchen verlorenen Tests, ging es anschließend deutlicher nach unten. Die Woche erreichte ihr Tief am 09.05. als alle Schleusen brachen und sogar die 6400 deutlich nach unten durchbrochen wurde. Als aber die Gefahr einer Schulter-Kopf-Schulter Formation  und damit ein Verkaufssignal drohte, wurden in großem Stil Aktien eingekauft und so die Kurse massiv gestützt.

Zum Wochenende hin stiegen die Kurse dann in den letzten Handelsstunden deutlich an und schafften es nach der turbulenten Woche sogar noch, den DAX in´s  Plus zu bringen.

Im Überarbeitete Chart sehen wir den Abwärtstrendkanal (rot) und den langfristigen Aufwärtstrend (grün), der bisher gehalten hat. Spätestens im Bereich der Kreuzung beider Trends, wird es zu einem Ausbruch kommen, wobei ich leicht optimistisch dafür bin, dass der Kurs nach oben geht.

 

Wochengewinner/-verlierer

Auf die Woche gesehen, schafften es nur ganze 7 Werte in den grünen Bereich. Angeführt wurden diese von Top1 Deutsche Telekom mit einem Plus von 5,20%, gefolgt von Metro (+3,34%)  und  Bayer (+2,02%)

Die  Flop 3 der Woche waren Deutsche Lufthansa (-3,10%), vor K+S ( -3,93%) und Schlusslicht  Allianz (-4,53%).

DAX-Wochenergebnis: 6.579,93 +0,28% (Vorwoche 6.561,47)

 Die Indikatoren

Der MACD liegt sehr deutlich im Minusbereich, nähert sich aber langsam bei einem stand von  -75,48 zu -65,26 (VT -79,79 zu -62,70), wieder der Signallinie an. Der Abstand hat sich deutlich auf -10,22 Punkte reduziert und es könnte schon bei 1-2 guten Tagen zu einer Überschneidung und damit zu einem Kaufsignal kommen.

Der RSI konnte sich im Verlauf der Woche leicht nach oben schieben und steht nun bei 44,98 (41,18) und damit noch immer in dem Bereich, der Verkäufe bevorzugt. Allerdings stand der RSI während der woche schon deutlich tiefer und konnte sich zum Wochenende hin, etwas erholen.

Fazit und Ausblick

Sie SKS Formation ist zwar noch nicht ganz vom Tisch, doch die Lage hat sich leicht gebessert, so dass man bei einem guten Nachrichtenumfeld, leicht optimistisch sein könnte. Allerdings mehren sich die Nachrichten, dass es in Griechenland zu Neuwahlen kommen könnte, was dann nochmals für Turbulenzen sorgen würde. Die Nerven der Anleger sind angespannt und in solchen Situationen wird oft irrational gehandelt. Andererseits kann man gerade in solchen Zeiten, den Grundstock für einen langfristigen Vermögensaufbau legen. Dazu benötigt man eine gute Strategie, Mut und natürlich Liquidität, doch dürfte sich ein Einstieg dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, bezahlt machen.

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Alle diese Angaben sind keine Aufforderung zum Kauf der Aktien oder eine andere Kaufaufforderung/-empfehlung, sondern spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors wider. Zudem sind diese Berichte ausschließlich für das europäische Publikum und nicht für außer-europäische Leser z.B. aus den USA, bestimmt. Es wird deshalb jegliche Haftung, gleich welcher Art ausgeschlossen!

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Wie die NYSE, befindet sich die  „American Stock Exchange“ ebenfalls am Börsenplatz New York und wird mit AMEX abgekürzt. Ihre Bedeutung war in der Vergangenheit niemals so gewaltig wie die der NYSE, weshalb sich die AMEX auf den Handel mit börsennotierten Fonds und den Handel mit Optionen spezialisierte. Außerdem wird hier der AGB-Index (AMEX Gold BUGS Index) berechnet, der sich aus Unternehmen der Goldgewinnung (Goldförderung/ -exploration) zusammensetzt.

Als das konnte aber nicht verhindern, dass die AMEX im Jahre 2008 durch die NYSE Euronext – Gruppe übernommen wurde. Zuvor hatte die AMEX verschieden Möglichkeiten der Kooperation mit anderen Börsen, unter anderem auch der Deutschen Börse, geprüft.  Seit dem Jahr 2007 firmiert dieser Börsenplatz als „NYSE AMEX“ und hat sein „Nischengeschäft“, den Handel mit Optionen und börsennotierten Fonds, weiter ausgebaut.

Die größte, Grenzen übergreifend Börse Europas besteht aus einem Zusammenschluss der Börsen Amsterdam, Brüssle, Lissabon und Paris und nennt sich Euronext. Auch ein Teil der Londoner Börse , die Terminbörse LIFFE, arbeitet mit der Euronext zusammen. Neu hinzugekommen ist vor einiger Zeit die Nyse, weshalb dieser Verbund den Namen NYSE-EURONEXT trägt.

Über die Euronext werden die Titel der genannten Börsenstandorte gehandelt und die Indices, wie z.b. der AEX in Amsterdam oder der CAC40 in Paris aufgelegt.

2006/2007 machte die Deutsche Börse ein Übernahmeangebot, das allerdings abgelehnt wurde und im Gegenzug   fusionierte die Euronext mit der New York Stock Exchange (NYSE) um sich vor weiteren Übernahmeversuchen zu schützen. Trotzdem startete die Deutsche Börse einen weiteren Übernahmeversuch, indem sie mit der  NYSE-Euronext fusionieren wollte. Im Jahr 2011 stimmten die Akrtionäre der Fusion zwar zu, die aber schließlich zum Jahreswechsel 2011/2012 doch noch scheiterte, weil im Februar 2012 die EU-Kommission die schon weit vorangeschrittene Fusion zwischen den wichtigsten Börsenbetreibern in New York und Frankfurt quasi auf der Zielgerade gestoppt hatte, da nach einem Zusammenschluss praktisch ca. 90% des europäischen Derivatemarktes in den Händen dieser Gruppe gelegen hätte.