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Dax

Was sich im DAX in der letzten Woche bereits andeutete wurde in dieser Woche vollzogen. Der DAX erlebte mehrere Rücksetzer und Test´s nach unten, bevor er dann endlich den nötigen “Anlauf” hatte, um nach oben auszubrechen.

Chart-Besprechung

Der DAX erreichte diese Woche einen Stand von 6511,98 Punkten was einem Wochenplus von 1,65%% entspricht. Seit Beginn des laufenden Jahr ist das inzwischen ein Plus von satten 10,40%. Wer hätte das zum Jahresanfang für möglich gehalten?

Im Chart sehen wir den Ausbruch nach oben, über die ursprüngliche obere Trendbegrenzung  und auch über die wichtige 6500 hinaus. Wie ich letzte Woche hier vermutete, reichte der Test der 6400 aus, um den nötigen Antrieb über die 6500 zu geben. Der Kurs orientierte sich dabei Punkt genau an der gestrichelten steilen Trendlinie, während der bisherige Trend einfach ignoriert wurde. Dieser gilt aber weiterhin im Falle eines Rückgangs unter die alte Trendlinie.

DAX Chart 270112

Die  steilere gestrichelte Linie wurde zwar in dieser Woche gehalten, doch wird das zukünftig etwas schwieriger werden.  Inzwischen gilt die 6400 als gute Unterstützung im aktuellen Trend und sie sollte einen etwaigen Rückgang abbremsen können. Insgesamt sieht das alles überraschend gut.

Die Indikatoren

Der RSI hat bei mit über 70 Punkten, den überkauften Bereich nun noch deutlicher betreten und wird deshalb eine kleine Konsolidierung, die inzwischen überfällig ist,  leicht verkraften können. Der MACD liegt mit 149 Punkten ebenfalls recht hoch und dabei gleichzeitig sehr nahe an seiner Durchschnittslinie. Eine Konsolidierung könnte hier relativ schnell zu einem negativen Signal führen.

Fazit und Ausblick

Auch in dieser Woche wurden negative Meldungen weitestgehend ignoriert und man wollte sich auf positive Meldungen konzentrieren. Heute nach Börsenschluß wurde gemeldet, dass 5 weitere Euroländer durch die Ratingagentur Fitsch, abegstuft wurden, darunter auch Italien und Spanien. wie dies von den Anlegern aufgenommen und verkraftet wird, werden wir in der kommenden Woche sehen und wir dürfen darauf gespannt sein. Nachbörslich um 20:50 Uhr  befindet sich der DAX bei 6515 Punkten und damit mit 0,1% im Plus zum Handelsende.

 

In diesem Sinne eine gute Woche  – Jo_Trader

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Alle diese Angaben sind keine Aufforderung zum Kauf der Aktien oder eine andere Kaufaufforderung/-empfehlung, sondern spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors wider. Zudem sind diese Berichte ausschließlich für das europäische Publikum und nicht für außer-europäische Leser z.B. aus den USA, bestimmt. Es wird deshalb jegliche Haftung, gleich welcher Art ausgeschlossen!

„tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.“

Der DAX hat es geschafft immer mehr der bisher abwartenden Zuschauer in´s Börsengeschehen einzubinden. Dies bewirkte, dass es aktuell nicht zu der erwarteten Konsolidierung kam, die inzwischen aber wirklich nötig wäre.

Der Chart schaffte es in dieser Woche relativ rasch, die 6400 nicht nur zu testen, sondern auch zu überschreiten und dies  auch in´s Wochenende zu retten.

Chart-Besprechung

Der DAX erreichte 6.404,39 Punkte was einem Wochenplus von 4,35% entspricht. Im noch jungen laufenden Jahr sind inzwischen sogar 8,58% Plus erreicht, die sich wirklich sehen lassen können.

Im Chart sehen wir, dass die grüne waagerechte Linie überschritten ist und nun muss dese auch halten. Da derDAX aber in den letzten Tagen in seinem Drang nach oben eher geschwächt erschien, könnte es zu einem Test nach unten kommen. Sollte dabei die 6400 bereits halten, wäre ein Test für die 6450 und dann die 6500 gut möglich. Theoretisch wäre sogar Raum nach oben, bis zur roten Trendlinie, die parallel zur grünen Trendlinie, den Trendkanal begrenzt. Doch ist die Luft bereits sehr dünn geworden, so dass ich eher einen Rücksetzer erwarte.

DAX Chart 200112

Die  gestrichelten Linien bleiben unverändert als  Unterstützungen bestehen. Darunter sichern die mehrfach getestete 6000er Unterstützung, über der immer  noch das mögliche Konsolidierungsziel (Kreis) liegt , sowie die weiter darunter verlaufende grüne Trendlinie,  einen Rückgang ab. Insgesamt sieht das ziemlich sich aus.

Die Indikatoren

Der RSI hat bei ca. 68,44 Punkten, den überkauften Bereich erreicht und gleichzeitig auch den Bereich, an dem er in der Vergangenheit sehr oft eine Wende nach unten eingeleitet hatte. Negative Meldungen können an dieser Stelle den Markt stark beeinflussen und  einen  Rückgang einläuten. Der MACD liegt mit 130 Punkten gut im Rennen könnte aber einen Kursrückgang schneller als in der Vorwoche in Verkaufssignal umwandeln.

Fazit und Ausblick

In der letzten Woche wurden viele “Aussteiger” auf dem falschen Bein erwischt und mussten sich wieder eindecken. Dies löste bei anderen Zuschauern eine gewisse Nervosität aus, denn sie fürchteten , dass der Zug ohne sie abfahren könnte. Da zusätzlich auch beruhigende Signale von der Finanzkrise zu lesen waren, die natürlich für leichten Optimismus sorgten. Die Abstufungen durch Standard & Poor´s wurden weg gesteckt, als hätte es sie nie gegeben. Dies kann man damit erklären, dass sie a) bereits eingepreist waren und b) die Marktteilnehmer ganz einfach die Nase voll haben von solchen Meldungen und wie es an psychologischen Börsen oftmals der Fall ist, dazu übergangen wird diese Meldungen zu ignorieren.

Jetzt haben wir also einen Punkt erreicht, an dem der Optimismus wächst, doch gerade jetzt sollte man vorsichtig beobachten und auch einmal an die Mitnahme von Gewinnen denken.  Chart technisch ist ein kleiner Rücksetzer absehbar, denn es kann nicht ununterbrochen nach oben gehen, ohne dass auch einmal “nachgetankt” wird. Der Bereich zwischen 6430 – 6460 wird dafür wohl entscheidend werden.

In diesem Sinne eine gute Woche  – Jo_Trader

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Nachdem der Deutsche Aktien Index, kurz DAX , am 01. 07.1988 erstmals veröffentlicht wurde, entwickelte er sich rasch zum wichtigsten und schließlich auch zum offiziellen Leitindex an der deutschen Börse.

Die DAX Werte und ihre Aufgabe im DAX

Die enthaltenen 30 DAX Werte spiegeln im Index DAX die Entwicklung des gesamten deutschen Aktienmarktes wider, indem dieser sowohl Börsenumsatz, als auch Marktkapitalisierung als Indikator abbildet. Voraussetzung dass eine Aktie in die DAX Werte Aufnahme findet,  ist das Listing im Prime Standard der Deutschen Boerse. Heute orientieren sich Anleger weltweit am DAX, der aufgrund seiner Zusammensetzung ein relativ verlässliches Barometer dafür ist, wie es um die deutsche Wirtschaft steht. Grund dafür ist, dass der Index in der Regel dem Markt ca. ein halbes Jahr vorausläuft.

Auswahl und Gewichtung der DAX Werte

Die Auswahl der DAX Werte sowie deren Gewichtung werden einmal im Jahr , jeweils im September, überprüft und gegebenenfalls aktualisiert. In die Abbildung der DAX Werte fließen nicht nur die Börsenkurse, sondern auch die Dividendenzahlungen ein. Deshalb wird der DAX auch  Performanceindex genannt. Die DAX Werte haben aufgrund ihrer Streubesitz-Marktkapitalisierung einen sehr wichtigen Stellenwert, denn gerade der Wert der frei handelbaren Aktien der in den DAX Werten vertretenen Aktiengattungen, ist ein maßgebliches Aufnahmekriterium für Aktien in diesen Index.

Die Zusammensetzung der DAX Werte

Stand 16.09.2011

adidas AG 1,75%
Allianz SE 6,96%
BASF SE 9,55%
BAYER AG 7,82%
Beiersdorf AG 0,72%
BMW AG St 3,39%
Commerzbank AG 0,55%
Daimler AG 6,97%
Deutsche Bank AG 6,09%
Deutsche Börse AG 1,59%
Deutsche Lufthansa AG 1,05%
Deutsche Post AG 1,73%
Deutsche Telekom AG 5,08%
E.ON AG 6,03%
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA St 1,59%
Fresenius SE Vz 1,34%
HeidelbergCement AG 1,05%
Henkel AG & Co. KGaA Vz 1,35%
Infineon Technologies AG 1,30%
K+S AG 1,41%
Linde AG 3,24%
MAN SE St 1,53%
Merck KGaA 0,79%
METRO AG St 0,91%
Münchener Rück AG 2,71%
RWE AG St 2,56%
SAP AG 6,25%
Siemens AG 9,75%
ThyssenKrupp AG 1,87%
Volkswagen AG Vz 3,08%

Die erste Börsenwoche 2012 liegt hinter uns und damit auch schon wieder einiges an Überraschungen. Als der DAX das Jahr 2011 mit 5.898,35 Punkten beendet hatte, rechnete wohl kaum jemand damit, dass die erste Börsenwoche bereits auf ein Jahreshoch von über  6100 Punkten führen würde.  Nach zwei schwächeren Tagen lag der Endstand an diesem Freitag schließlich bei 6057,92 Punkten oder -0,62%.

Chart-Besprechung

Im Chart ist die aktuelle Situation deutlich erkennbar. Der Chart  wurde aktuell am Schnittpunkt zwischen einer leicht aufwärts gerichteten und an einer nach unten gerichteten Trendlinie gestoppt. Beide wurden in der Vergangenheit mehrfach bestätigt, was die Wichtigkeit beider Verläufe hervor hebt.

DAX-Chart 060112

Darunter verlaufen mehrere Unterstützungen, von denen die grüne, durchgezogene Linie , die wichtigste sein dürfte. Aber auch die schwarz gestrichelte Trendlinie  könnte, falls sie nicht nach unten durchbrochen wird, eine Wende nach oben, im Chartverlauf einläuten. Die Entscheidung, in welche Richtung der Chart weiter verlaufen wird, sollte optimalerweise beim Aufsetzen auf eine der  gestrichelten Linien, spätestens aber an der 6000er Linie, vielleicht im Bereich des eingezeichneten Kreises erfolgen, da sich dort ein größerer Kreuzungspunkt der verschiedenen Haupttrends befindet. Da dieser Kreis aber noch in einiger Entfernung , nämlich Anfang Februar liegt,  wäre es für die aktuelle Situation ideal, wenn der Schnittpunkt zwischen den gestrichelten Linien (schwarz/grün) dazu genutzt werden könnte, eine Wende nach oben einzuläuten.

Die Indikatoren

Der Indikator RSI liegt aktuell bei ca. 57 und zeigt nach unten, hat aber auch noch genügend Raum, um sich ungefährdet konsolidieren zu können. Auch der  MACD kann sich unbeschadet noch etwas nach unten bewegen, ohne dass ein Verkaufssignal generiert werden sollte.

Fazit und Ausblick:

Zwar hat das Jahr gut mit steigenden Kursen begonnen, doch ist der weitere Verlauf längst noch nicht klar. Die Finanzklemme der Banken und die bevorstehende Entscheidung, wie es mit Griechenland weitergehen soll, drücken auf die Stimmung. Andererseits erreichen uns immer bessere Nachrichten über die Arbeitsmarktdaten aus den USA, so dass sich dort die Lage etwas zu beruhigen scheint. Sollten sich die Medien – und danach sieht es ein wenig aus – dazu entschließen, endlich einmal die positivere Meldungen aus der Wirtschaft zu verbreiten, könnten die Märkte schnell nach oben drehen.  Für kommende Woche ist es nun wichtig, dass die 6000er Unterstützung und die beiden gestrichelten Linien halten. Dies könnte dafür sorgen, dass sich der steilere schwarz-gestrichelte Trend etablieren könnte.

In diesem Sinne eine gute Woche  – Jo_Trader

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Die verkürzte Karwoche hat den Aktienmarkt nochmal stark durcheinander gewirbelt, was den Zwiespalt der Anleger widerspiegelte, von dem ich letzte Woche hier berichtete. Ängste bewegen die Märkte oft stärker als die Fakten und so begann der DAX zum Wochenbeginn zwar über 7150, sackte aber zum Börsenschluss deutlich ab und testete die 7000, die er kurzfristig sogar unterschritt. Auch der Dienstag führte zu einem erneuten Test in den Bereich um 7025, bevor der Mittwoch dann den Durchbruch brachte und den DAX mit einem Satz über die 7200 (zeitweise sogar über die 7250) katapultierte. Am Freitag fiel sogar die 7300, konnte aber zum Börsenschluss dann doch nicht verteidigt werden, so dass der DAX mit 7295,49 Punkten in´s Osterwochenende ging. Trotz der Zwischenhausse stellt dies immer noch ein Wochen-Minus von 0,9% dar.

Im Chart sieht das Ganze nun so aus, dass ich die (fette rote) Widerstandslinie in eine Unterstützung (grün) verändert und die Ellypse für den möglichen Absturz, wieder entfernt habe. Nächster Widerstand wäre nun die 7400, die 7800 und dann die 800o. Na ja , ganz so schnell wird es vielleicht nicht gehen, doch ich rechne grundsätzlich noch in diesem Jahr damit, dass ein Versuch auf die 8000 gestartet wird. Es kommt natürlich dabei auf die Weltgeschehnisse und das Umfeld an.

Der MACD befindet sich in einer Umkehr nach oben, während der zuletzt gefallene RSI sich schon wieder deutlicher auf den Weg nach oben gemacht hat. Leider wird er ziemlich bald schon wieder in den überkauften Bereich eintreten, was natürlich weniger gut für die Kurse sein mag.

Es kommt nun darauf an, wie sicher das Überschreiten der 7250er Zone ist und bleibt. Dazu wäre es von Vorteil, dass diese Linie mehrfach von oben kommend getestet werden würde, und natürlich halten sollte. Ein Vorteil von solchen Tests ist es , dass der RSI sich dadurch wieder in Richtung auf seine Mittellinie zurückziehen könnte und so den überkauften Bereich meiden dürfte. Beides zusammen wird dem Index dann die nötige Kraft für einen erneuten Anstieg in höhere Gefilde ermöglichen. Aufgrund der aktuell anstehenden , nicht unerheblichen Dividentenzahlungen, wird dieses Unterfangen nicht ganz einfach werden und sollte unbedingt von positiven Nachrichten begleitet sein. Ansonsten könnte es auch ohne weiteres in eine Seitwärtsbewegung gehen.

Bis es so weit ist, wünsche ich allen Frohe Ostertage, mit Sonnenschein, Entspannung und jeder Menge guter Laune.

In diesem Sinne ein schönes , langes Wochenende  – Jo_Trader

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Wie letzte Woche bereits erwartet, konnte sich der DAX nicht so recht entscheiden, welche Richtung er einschlagen soll. Am Ende landete er bei  7178,79 Punkten, was einen Minus von 0,54% entspricht.

Leider konnte die 7200 nicht verteidigt werden. Obwohl aus Deutschland sehr gute Konjunkturdaten gemeldet wurden und auch aus den USA , zumindest am Freitag, positive Daten aus einzelnen Bundesstaaten in Bezug des verarbeitenden Gewerbes den Markt erfreuten, konnte der Freitagsgewinn von 0,44% nicht über die schwache Woche hinweg täuschen.

Der Index wandert immer weiter in eine Dreiecksformation , bestehend aus Widerstandslinie (grün) und steigender Trendlinie, die in der Vergangenheit mehrfach bestätigt wurde. Solche Formationen führen meist kurz vor Erreichen der spitze des Dreiecks, zu einem ausbruch in die eine oder andere Richtung. Noch scheint der Markt unentschlossen zu sein und noch “droht” die rote Zone, bis zu der ein Rückgang erfolgen könnte. Die Anleger werden in der kommenden Woche vor Ostern ziemlich sicher eine Entscheidung herbeiführen , in welche Richtung der Zug weiterfahren soll. Schafft es der Index nicht, die 7200 recht schnell und nachhaltig zu überschreiten, besteht eine reale Gefahr, dass die Anleger sich ihre Gewinne sichern und vor den Feiertagen aussteigen (Gewinnmitahmen). Grund sind die Unwägbarkeiten bzgl. Japan, Nordafrika, Ölpreis und €-Krise, die sich über die Feiertage verschlechtern könnten

Der RSI ist inzwischen etwas aus dem überkauften Bereich zurück gekommen, so dass von dieser Seite aus, auch ein Anstieg vorstellbar wäre. Der MACD ist positiv, aber scheint unentschlossen seitwärts zu gehen, was für eine Prognose auch nicht gerade hilfreich scheint. Gleiches gilt für den TBI, der ähnlich wie der MACD verläuft.

Fazit: Momentan entscheiden nicht die positiven Unternehmensmeldungen über die Richtung des DAX, sondern eher konjunkturellen Meldungen zu Griechenland (negativ) , Bankenkrise (negativ) und dazu dr0ht auch noch eine Aufwertung des Yuan, aufgrund steigender Rohstoffpreise.

Es bleibt also weiterhin recht undurchschaubar und schwer vorhersehbar, wie es in der nächsten Woche weitergehen könnte. Momentan sollte man recht vorsichtig agieren und starke Positionen eventuell mit Smartstopps, absichern , so dass Gewinne nicht komplett verloren gehen. Ansonsten sehe ich momentan keinen Handlungszwang um Käufe oder Verkäufe einzuplanen, aber liquide Mittel zu halte schadet nie ;-)

In diesem Sinne erfolgreiches Handeln  – Jo_Trader

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Angesichts der Katastrophe in Japan, fällt es schwer sich auf den DAX und die Aktienmärkte zu konzentrieren und ich denke den meisten geht es ähnlich wie mir.

In der vergangenen Woche steuerte der DAX in eine Seitwärtsbewegung, aus der er sich erst am Freitag aufgrund der schrecklichen Nachrichten aus Japan, nach unten  löste. Spitzenreiter der Woche wurde am Ende die Telekom-Aktie (+4,65%), die wegen möglicher Zukäufe in den USA als Kauf angesehen wurde, gefolgt von Lufthansa (+2,86%) und Beiersdorf (+1,10%). Lufthansa dürfte wohl aufgrund des Desasters in Japan Ausfälle bekommen, die sich aber aufgrund des deutlich fallenden Kerosinpreises, im Rahmen halten sollte.

Am Wochenende waren insgesamt gerade noch 6 Werte im Plus. Das Schlußlicht der Woche war K&S (-8,61%) weil dort BASF wohl komplett aussteigen wird. Den vorletzten Platz belegte die Commerzbank (-8,16%), vor der Münchner Rückversicherung (-6,25%) die durch die Katastrophe in Japan wohl sehr große finanzielle Belastungen hinnehmen muss.

Im Chart brach der Kurs am Freitag deutlich um -1,16% auf 6981,41 Punkte ein und hat somit wichtige Unterstützungslinien , wie z.B: die 7000er durchbrochen.

Natürlich fällt es bei einem solchen Desaster, wie es gerade in Japan geschieht schwer, eine Prognose für kommende Woche zu stellen, doch aufgrund der psychologischen Belastung der Anleger weltweit, ist zum Börsenstart mit einem weiteren, sehr starken Einbruch zu rechnen, bis dann letztendlich die psychologische Komponente wieder in den Hintergrund tritt, was einige Tage dauern könnte.

Im Chart habe ich die diversen Unterstützungslinien eingezeichnet, die eventuell den Kursabsturz bremsen könnten. Nun muss man einfach abwarten, wie tief der DAX fällt, bevor sich eine Bodenbildung abzeichnet. Sollte es sich herausstellen, dass sich die Lage stabilisiert und Japan die Katastrophe in den Griff bekommen sollte, dann ist von der Bodenbildung aus, ein rasches Ansteigen der Kurse zu erwarten.

Für viele Anleger wird sich nun die Frage stellen, ob man solche Katastrophen nutzen darf, um finanzielle Gewinne zu erzielen. Doch die Antwort auf diese Frage, kann jeder nur für sich selbst beantworten

In diesem Sinne eine gute Woche – Jo_Trader

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Angst vor steigenden Zinsen, im April (!) ließen den DAX am Freitag auf 7178,90 Punkte fallen, was einem Minus von 0,65% entspricht. Auf Wochensicht verlor der DAX  1,28 Prozent, da auch die Meldungen aus Libyen und der steigende Ölpreis zu schaffen machen.

Bei den Zinsen scheint die Angst doch etwas verfrüht, da sich innerhalb eines Monats doch einiges verändern kann, im Bereich der Wirtschaftsdaten,  besonders weil die Teuerungsraten zunehmend vom hohen Ölpreis herrühren. Immer mehr Anleger befürchten, dass die hohen Ölpreise, die Konjunktur ausbremsen oder gar abwürgen könnte. Sollte sich die Lage in Nordafrika aber beruhigen, dürfte auch diese Belastung sich schnell reduzieren und den Märkten einen Schub nach oben geben.

Im Chart ist deutlich zu sehen, dass sich der Kurs weiter an der unteren Trendkanalbegrenzung entlang bewegt und immer mehr in die Spitze des Dreiecks, bestehend aus grüner Widerstandslinie und Trendkanalgrenze, hinein bewegt. Hier wird es demnächst zu einem Ausbruch kommen (müssen), egal in welche Richtung.

Der MACD ist (noch) negativ, es scheint sich aber eine Wende anzudeuten, während der RSI sogar eine “W-Formation” und damit ein Kaufsignal, auszubilden scheint. Noch ist das etwas zu früh , um eine gesicherte Prognose zu stellen, doch trägt die überverkaufte Situation im RSI dazu bei, dass die Möglichkeit einer Wende steigt.

Aufgrund der Fasnachtstage ist aber eine genauere Prognose recht schwierig, weil die vielen Urlauber natürlich an der Börse fehlen und so schon geringere Kauforders die Kurse bewegen können. So gesehen sollte man auf genauere Kurstendenzen achten und / oder den Aschermittwoch abwarten.

In diesem Sinne frohe Fastnachtstage und viel Erfolg – Jo_Trader

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Die Prognosen der letzten Woche lagen goldrichtig. Wie im letzten “DAX im Fokus” erwartet, wurden die 7400  (schmale rote Linie) überwunden und anschließend von oben getestet und bestätigt. Endstand 7426,81 Punkte +0,29% was einem Wochengewinn von 0,75% entspricht.

Während letzte Woche noch die Automobilwerte im 2-stelligen Plus-Bereich dominierten, liegen diese nun auf den letzten 3 Plätzen  (VW -6,67%, Daimler -6,87% und BMW -4,09%)

Die Spitzenreiter im DAX geben ein gemischtes Bild ab, wobei gerade die Finanz- und Chemietitel, sich aufgemacht zu haben scheinen, einen Favoritenwechsel anzuführen. Spitzenreiter ist die Commerzbank (+6,77%), gefolgt von HeidelbergCement (+6,16%) und BASF (+6,03%).  Dahinter folgt ein bunt gemischtes Bild verschiedener Sparten, wobei  Beiersdorf und Bayer aus der Chemie dabei sind.

Wie könnte es nun weitergehen? Noch ist der MACD positiv, während der RSI eher überkaufte Signale aussendet. Doch selbst an einem kleinen Verfallstermin wie gestern, konnten die Bären nicht punkten und die Bullen behielten die Oberhand. Kommt es in der kommenden Woche weiter zu positiven Unternehmensmeldungen und gleichzeitig nicht zu noch schlimmeren Meldungen aus den Afrikanischen Ländern oder Iran-Israel, könnte in der nächsten Woche ein Versuch gestartet werden, die 7500 zu knacken. Sollte dieser Versuch direkt an der 7500 scheitern, sollte das eine Konsolidierung bis max. 7300 einläuten (Dauer 1-2 Wochen) Fällt dagegen die 7500 und wird auch noch bestätigt oder bleibt der Kurs weit von der 7500 entfernt, dann kann es weiter nach oben gehen – aber Vorsicht – die Konsolidierung kommt irgendwann in den kommenden Wochen!!! Die Warnsignale RSI, Inflation, Konfliktherde, dürfen nicht ignoriert werden!

Nächstes Wochenende sehen wir weiter

Bis dahin, viel Erfolg – Jo_Trader

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Der DAX hatte es letzte Woche schwer, denn die Nachrichten aus Ägypten und Meldungen über steigende Inflationszahlen, drückten den Anlegern auf´s Gemüt. Trotzdem hat er sich wacker gehalten und konnte am Ende sogar ein Dreijahreshoch erreichen. Viele Anleger erwarten seit längerem eine Korrektur, doch momentan denkt der DAX nicht daran, sich auf den Rückzug zu begeben. Werte wie VW (+11,14), BMW (+11,06), Deutsche Börse (+8,37%) schieben den DAX mit ihrem Wochenplus (Zahlen in Klammern) in immer höhere Bereiche und noch immer sind viele Anleger nicht im Markt aktiv, sondern warten ab.

Deutlich sichtbar im Chart, die überwundene Widerstandslinie (grün) und das Antippen des DAX an der roten Linie, die es nun zu überwinden gilt.

Da der MACD auch positiv nach oben strebt, besteht die Möglichkeit, dass kommende Woche die Widerstandlinie (rot)  im Bereich 7400 überwunden und von oben getestet wird, bevor es weiter nach oben gehen wird. Danach müsste die ansteigende Mittellinie des Trendkanals in´s Auge gefasst werden, deren Überwindung in den nächsten Wochen anstehen sollte.

Im Negativszenario, käme es zu einer kleinen Korrektur, nachdem die erwähnte Linie im Bereich 7400 nicht überwunden werden konnte. Ein Rückgang bis zur grünen Unterstützung wäre dann möglich, wobei diese halten müsste. Momentan kann man aber mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit, vom 1. Szenario mit weiter steigendem Chart, ausgehen.

Wir werden kommende Woche sehen, was aus diesen Prognosen geworden ist.

Bis dahin, viel Erfolg – Jo_Trader

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