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Börsenwissen

Hexensabbat

An genau 4 Terminen im Jahr kommt es an den Terminbörsen zum so genannten großen Verfallstag, an dem an den wichtigsten Börsen der Welt die Terminkontrakte verfallen. Diese Termine nennt man auch „dreifachen Hexensabbat“ .

Am Hexensabbat laufen Optionen und Futures an der Terminbörse Eurex zu bestimmten Zeiten aus und „verfallen“.

Dies bedeutet, dass zu den nachfolgend genannten Zeiten feste Abrechnungspreise festgesetzt werden, anhand deren Futur- und Optionsbewertungen erfolgen.

  • 11:50 (10 min) alle STOXX-Gattungen
  • 13 Uhr : DAX und TecDAX
  • 13:05 Uhr MDAX
  • 17:30 Uhr die Aktien in der Xetra Schlussauktion

Oft steigt die Volatilität aufgrund hoher Umsätze an solchen Tagen stark an. Meist geschieht dies direkt vor den genannten Uhrzeiten im jeweiligen Segment, da Marktteilnehmer versuchen die Kurse in die gewünschte Richtung zu manipulieren, um zu verhindern, dass ein Verfall der gehaltenen Papiere zu Verlusten führen könnte.. Diese Art der Manipulation ist allerdings völlig legal und nicht strafbar.

Da die großen Verfallstermine weltweit auf denselben Tag fallen, steigen die Schwankungen meist weltweit an und zwar nicht nur in Aktien, sondern auch in Indizes, Währungen und in Rohstoffen. Für Kleinanleger ist es an solchen Terminen oftmals ratsam, sich nicht am Handel zu beteiligen.

Die in der letzten Woche angesprochenen Warnsignale setzten sich pünktlich zum Aschermittwoch in die Realität um und die Kurse begannen zu fallen. Auch der Donnerstag war geprägt von fallenden Kursen, bis dann am Freitag eine gewisse Beruhigung in den Markt kam, nicht zuletzt aufgrund der in Aussicht stehenden Geldern, die am kommenden Mittwoch durch die EZB „verteilt“ werden sollen.

Chart-Besprechung

Der DAX erreichte diese Woche also ein leichtes Plus von 0,24% und blieb damit deutlich unter den Erwartungen der Anleger zurück, die sie noch in der Woche zuvor gehegt hatten. Am Ende erreichte der DAX 6864,43 Punkte .

Spitzenreiter der Woche waren die Dt.Bank (3,05%), BASF (+2,73%) und SAP (+2,65%), wobei die letzten beiden durch gute Zahlen und eine Dividentenerhöhung auf sich aufmerksam machten.

Die Verlierer der Woche waren K+S (-3,04%), Lufthansa (-3,74%) und die Commerzbank (-6,59%). Ursache bei der Lufthansa war der Streik des Bodenpersonals und bei der Commerzbank negative Unternehmenszahlen, die Anleger zu Verkäufen veranlassten.

Ist die Gefahr weiterer Kursrückgänge nun gebannt? Leider wohl nicht. Die Ursache liegt dabei in erster Linie darin, dass die beiden Trendlinien nicht wieder zurückerobert werden konnten, obwohl mehrfach ein Versuch in diese Richtung gestartet wurde. Auch die Erholung zum Handelsschluss am Freitag reichte nicht aus, eine der Linien wieder zu überschreiten. Nach mehreren Versuchen mutierten diese Linien nun als Widerstände auf dem Weg nach oben.

 

 

Die Indikatoren

Der MACD hatte sein Verkaufssignal in dieser Woche erneuert und auch noch verstärkt, so dass er sich inzwischen recht deutlich um ca. 13 Punkte unterhalb der Signallinie befindet. Das ist natürlich kein besonders positives Zeichen für die kommende Woche.

Der RSI ist mit 65,51 deutlich in den neutralen Bereich eingetreten und beruhigt die Lage, wobei man anmerken muss, dass alleine am Freitag ein Anstieg um ca. 4,5% erfolgte . Auch hier kann man also noch nicht von einer echten Konsolidierung sprechen.

Fazit und Ausblick

Die Übertreibung und die Euphorie hat sich in der vergangenen Woche etwas gelegt, auch wenn das Griechenlandproblem zumindest für den Moment aus dem Blickfeld weicht. Hocherfreut waren die Anleger über Dividentenerhöhungen von BASF und SAP, doch gleichzeitig verängstigten die Gewinneinbrüche der Solarbranche, die teilweise ein katastrophales Ausmaß annimmt. Die Woche hielt sich also so in etwa die Waage, was die Nachrichtenlage betrifft. Anleger haben es in solchen Zeiten nicht besonders leicht, sich für Käufe oder Verkäufe zu entschließen, da die Stimmung häufig wechselt und besonders der Umstand irritiert, dass die Kurse bei schlechten Nachrichten anstiegen und bei guten gefallen sind. Das dürfte manchem investierten Anleger schlaflose Nächte bereiten, es sei denn, man wäre rechtzeitig in Liquidität gewechselt, damit man der Entwicklung in Ruhe zusehen kann, um im entscheidenden Moment aktiv zu werden.

In diesem Sinne  erfolgreiche Börsengeschäfte – Jo_Trader

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Alle diese Angaben sind keine Aufforderung zum Kauf der Aktien oder eine andere Kaufaufforderung/-empfehlung, sondern spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors wider. Zudem sind diese Berichte ausschließlich für das europäische Publikum und nicht für außer-europäische Leser z.B. aus den USA, bestimmt. Es wird deshalb jegliche Haftung, gleich welcher Art ausgeschlossen!

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Monetarismus

In den Jahren um 1960 – 1980 von einem gewissen Milton Friedman entwickelt, leitet sich der Begriff Monetarismus von „moneta“ (Münze) ab. Friedman griff dabei eine Idee aus den 30er Jahren auf, die wiederum auf Angebot und Nachfrage des Geldangebotes, in der Wirtschaft beruhte.

Erhöhtes Geldangebot und Monetarismus

Im Monetarismus geht man davon aus, dass das Geldangebot, solange es stabil ist, auch zu einer stabilen Wirtschaft führt. Diese Theorie führt also logischerweise dazu, dass die Erhöhung des Geldangebotes, z.B. durch Anwerfen der Notenpresse eines Staates, letztendlich die Inflation in diesem Staat, gleichermaßen erhöht.

Verringerung des Geldangebots und Monetarismus

Im Umkehrschluss bedeutet die Geldverknappung folgendes. Wird die Geldmenge eines Staates verknappt, erwartet man im Monetarismus, eine entsprechend der Verknappung aufkommende Deflation.

Monetarismus und Regulierung der Geldmenge

Obwohl der Monetarismus in der Regulierung des Geldumlaufes eine der wichtigsten Steuerungsmöglichkeiten der Wirtschaft sieht, lehnen Monetaristen kurzfristige, regulierende Eingriffe des Staates ab. Hintergrund ist ihr „Glaube“ an die relative Stabilität der Geldnachfrage und damit an eine Art Selbstregulierung.

Diese Selbstregulierung geht davon aus, dass bei einer ansteigende Geldmenge, die verschiedenen Wirtschaftsteilnehmer, ihre Ausgaben entsprechend erhöhen, was wiederum dazu führen soll, dass der fiktive Zins für Cash verringert wird. Gleichzeitig sollen nach dieser Theorie aber die Erträge aus anderen Bereichen konstant bleiben.

Monetarismus und Geldmengenwachstum

Eng mit der Theorie des Monetarismus ist das konstante Geldmengenwachstum verbunden und auch die Annahme, dass die Geldnachfrage allgemein gleichmäßig bleibt. Das würde bedeuten, dass wenn einer der Faktoren (z.B. die Geldmenge ansteigt) es automatisch zum Ansteigen des Einkommens führen würde, was wiederum die Ausgaben erhöht und gleichzeitig das Ansteigen der Geldmenge im Verhältnis wieder ausgleicht.

Wie letzte Woche bereits erwartet, konnte sich der DAX nicht so recht entscheiden, welche Richtung er einschlagen soll. Am Ende landete er bei  7178,79 Punkten, was einen Minus von 0,54% entspricht.

Leider konnte die 7200 nicht verteidigt werden. Obwohl aus Deutschland sehr gute Konjunkturdaten gemeldet wurden und auch aus den USA , zumindest am Freitag, positive Daten aus einzelnen Bundesstaaten in Bezug des verarbeitenden Gewerbes den Markt erfreuten, konnte der Freitagsgewinn von 0,44% nicht über die schwache Woche hinweg täuschen.

Der Index wandert immer weiter in eine Dreiecksformation , bestehend aus Widerstandslinie (grün) und steigender Trendlinie, die in der Vergangenheit mehrfach bestätigt wurde. Solche Formationen führen meist kurz vor Erreichen der spitze des Dreiecks, zu einem ausbruch in die eine oder andere Richtung. Noch scheint der Markt unentschlossen zu sein und noch „droht“ die rote Zone, bis zu der ein Rückgang erfolgen könnte. Die Anleger werden in der kommenden Woche vor Ostern ziemlich sicher eine Entscheidung herbeiführen , in welche Richtung der Zug weiterfahren soll. Schafft es der Index nicht, die 7200 recht schnell und nachhaltig zu überschreiten, besteht eine reale Gefahr, dass die Anleger sich ihre Gewinne sichern und vor den Feiertagen aussteigen (Gewinnmitahmen). Grund sind die Unwägbarkeiten bzgl. Japan, Nordafrika, Ölpreis und €-Krise, die sich über die Feiertage verschlechtern könnten

Der RSI ist inzwischen etwas aus dem überkauften Bereich zurück gekommen, so dass von dieser Seite aus, auch ein Anstieg vorstellbar wäre. Der MACD ist positiv, aber scheint unentschlossen seitwärts zu gehen, was für eine Prognose auch nicht gerade hilfreich scheint. Gleiches gilt für den TBI, der ähnlich wie der MACD verläuft.

Fazit: Momentan entscheiden nicht die positiven Unternehmensmeldungen über die Richtung des DAX, sondern eher konjunkturellen Meldungen zu Griechenland (negativ) , Bankenkrise (negativ) und dazu dr0ht auch noch eine Aufwertung des Yuan, aufgrund steigender Rohstoffpreise.

Es bleibt also weiterhin recht undurchschaubar und schwer vorhersehbar, wie es in der nächsten Woche weitergehen könnte. Momentan sollte man recht vorsichtig agieren und starke Positionen eventuell mit Smartstopps, absichern , so dass Gewinne nicht komplett verloren gehen. Ansonsten sehe ich momentan keinen Handlungszwang um Käufe oder Verkäufe einzuplanen, aber liquide Mittel zu halte schadet nie 😉

In diesem Sinne erfolgreiches Handeln  – Jo_Trader

Alle diese Angaben sind keine Aufforderung zum Kauf der Aktien oder eine andere Kaufaufforderung/-empfehlung, sondern spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors wider. Zudem sind diese Tipps ausschließlich für das europäische Publikum und nicht für außer-europäische Leser z.B. aus den USA, bestimmt. Es wird deshalb jegliche Haftung, gleich welcher Art ausgeschlossen!

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Ich habe gerade im Spekulantenblog eine Artikelserie zur Börse gefunden. Nachdem ich mich hier mit dem Thema Value Investing befasse und Ihnen hier meine eigene Anlagestrategie vorstellen werde, denke ich es ist gut zunächst einmal klare Voraussetzungen bei allen zu schaffen. Da ich nur schwer Abschätzen kann, wer sich wie gut mit Aktien als Geldanalge auskennt, werde ich mit dieser Artikelserie versuchen – bei allen die gleiche Wissensbasis zu legen.

Spekulieren oder Investieren

Value Investoren spekulieren nicht!!! Sie können das gerne tun, aber von mir werden Sie keine Aktien erfahren, die 500% in einer Woche erwirtschaften werden. Der solide Aufbau geht vor dem „zocken“. Fragen Sie mal in ihrem Bekanntkreis herum, die zu Zeiten der Internetblase von Aktien überzeugt waren. Diese Zocker haben durchweg 80% ihres gesamten Geldes verloren.

Wir besinnen uns auf die Regel Nummer 1 von Warren Buffett:

Kein Geld verlieren.

Ich denke damit haben wir zunächst ausreichend zu tun. Spekulieren kann man oft als Wette sehen. Sie arbeiten hart für Ihr Geld und Sie wollen dann ihre gesamten Ersparnisse verwetten? Sie wollen also Ihr Ruhestandgehalt im Casino verzocken? Natürlich nicht werden jetzt viele von Ihnen sagen, aber genau das tun Sie, wenn sie in Aktien spekulieren.

Investieren statt Spekulieren

Natürlich gibt es auch eine Variante, die etwas langsamer Erträge erwirtschaftet und die langweilig wie eine Schildkröte ist und mindestens genauso schnell. Dafür aber werden damit nachweislich die meisten Erträge damit erwirtschaftet. Ganz nebenbei erstelle ich regelmäßig Fundamental Analysen oder „Wunsch“ Analysen der TOP 500 Unternehmen. Aufgrund genau dieser Analysen werden wir dann eine Auswahl der TOP 10, TOP 20, TOP 30 usw treffen. Natürlich werde ich alle Unternehmen mit einer Fundamentalanalyse und mit meiner eigenen Value Investing Formel analysieren. Nur die besten Unternehmen, die jeweilige Nummer 1 auf jeden Gebiet hat eine Chance in unser TOP Performance Depot zu kommen. Ein Unternehmen wie Nestlé wurde zum Beispiel in dieses Depot kommen, auch ein Unternehmen wie Novartis und Johnson&Johnson würden es ebenfalls in Depot schaffen. Die Deutsche Telekom oder Infineon wohl eher nicht.

Der Gewinn wird beim Kauf gemacht

Aus diesem Grund werden wir hier unser besonderes Augenmerk darauf legen. Allerdings kann es etwas dauern, bis wir „zuschlagen“ werden, denn den Einstiegspreis werden wir so wählen, dass wir den Gewinn beim Kauf des Unternehmens machen werden.

Bis dahin heißt es für Sie und für mich, dass wir unsere Hausaufgaben machen müssen und dass wir unser Geld sparen. Für das richtige Unternehmen, mit dem wir Investieren wie Warren Buffett.

Sie wollen ein Unternehmen im Profil bewertet haben? Dann lassen Sie es mich wissen, sollte es mit auf meiner Liste stehen, dann kann ich natürlich eine Analyse früher veröffentlichen.

Börsenlexikon

Börsenlexikon

Börsen-Lexikon – simplified

Börsenwissen von A – Z

Von A wie Anleihe bis Z wie Zyklische Aktien – dieses topaktuelle Börsenlexikon mit einer Fülle von Informationen ist das ideale Nachschlagewerk für Studierende, Geldanleger und Finanz- und Börseneinsteiger. Horst Fugger erklärt alle wesentliche Begriffe rund um die Börse.

Bezug über den FinanzBuch Verlag – http://www.finanzbuchverlag.de/shop/article/955-borsen-lexikon-simplified/

Rezension des Buches Börsen-Lexikon simplified

Aktienkurse

Aktienkurse

Value Investing ist eine der Methoden, um langfristig ein Vermögen mit Aktien aufzubauen. Hierbei geht es nicht um den schnellen Profit sondern um die Auswahl von Unternehmen, die aufgrund Ihrer Zahlen als solide Unternehmen gelten.

Einer der berühmtesten Value Investoren ist Warren Buffet.

Wir werden uns in den kommenden Jahren intensiv mit dem Thema Value Investing auseinandersetzen und zeigen Ihnen, wie die erfolgreichen der Branchen es gemacht habe.

Die Volatilität ist die Schwankungsbreite eines Kurses oder Preises an der Börse.

Die Volatilität ist ein Maß für die Schwankungsbreite eines Wertpapiers, einer Währung oder eines Index. Anleger wie die Profis in den Banken beschäftigen sich intensiv mit den zu erwartenden Kursschwankungen des Marktes. Denn die zukünftige Kursbewegung des Wertes entscheidet über Gewinn oder Verlust. Eine hohe Volatilität bedeutet, dass der Wertpaperkurs stark schwankt. Die Spezialisten unterscheiden zwischen einer historischen und einer impliziten Volatilität. Historische Volatilität Die Historische Volatilität wird aus den historischen Kursen des Basiswerts berechnet. Es handelt sich um die durchschnittliche Schwankungsbreite von Preisen einer Aktie oder eines Index während eines bestimmten Zeitraums in der Vergangenheit. Implizite Volatilität Die implizite (enthaltene) ist die aktuelle im Optionsschein-Preis enthaltene und vom Markt erwartete Volatilität. Liegt die implizite Volatilität, also die erwarteten Schwankungen, über der historischen Volatilität, ist der Optionsschein im Vergleich zu einem aus der Optionsscheintheorie abgeleiteten theoretischen Wert eher teuer.

Ad-Hoc

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