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Analysen

Diese Woche hatte es in sich, denn sie zeigte eine Volatilität zwischen 6080 und 6280 Punkten, was einer Bandbreite von 200 Punkten entsprach. Kein Wunder, denn die Märkte bereiteten sich auf den Freitag, mit dem Großen Verfallstermin (3 facher Hexensabbat) vor und zusätzlich auf den Sonntag, an dem die Wahlen in Griechenland stattfinden werden. Da nun Sicherheit gefragt ist, wechselten viele Anleger während der Woche, in die eher sicheren Defensivwerte. Dieser Wechsel wirkte sich verständlicherweise auf den DAX solange aus, bis der Wechsel abgeschlossen war, was am Donnerstag der Fall war.

Chart-Besprechung

Im (überarbeiteten) Chart sehen wir, dass der Kurs den Trendkanal nach oben verlassen hat und die eingezeichnete Bodenbildung, oberhalb des Halbkreises, vorangekommen ist. Auch die 6200 wurde wieder zurück erobert und könnte nun zu einer wichtigen Unterstützungslinie werden. Allerdings ist die Überwindung des Abwärtstrends keineswegs als eindeutig einzuschätzen, sondern rührt wohl daher, dass die Umschichtung aus Volatilwerten zu Defensivwerten hin, eine gewisse Eigendynamik in den Chart gebracht hat, die man auch im Kaufsignal des MACD sehen konnte. Was wir jetzt dringend brauchen, ist eine Bestätuigung der 6200 und Anschlußkäufe, die den Abstand zum Abwärtstrendkanal vergrößern würden. Doch was passiert in Griechenland? Wie reagiert die Börse darauf?

Positiv zu werten ist auf jeden Fall die Umsicht vieler Anleger, die in die defensiven Flagschiffe im DAX gewechselt und dadurch stabilität in den Markt gebracht haben. Am Freitag zeigten dann auch die Spekulanten ihre Präsenz, als sie ausgebombte Werte, wie Commerzbank und ThyssenKrupp auf die Spitzenplätze brachten. Je nach Marktreaktion, könnte sie das Risiko  teuer zu stehen kommen, in der kommenden Woche.

 

Wochengewinner/-verlierer

Diese Woche erreichten änderte sich die Bestenplatzierung im DAX vollständig, denn Bayer +8,18% übernahm die Spitze, gefolgt von Fresenius SE +5,86% und E.ON +5,58%, also allesamt Dividenden – Schwergewichte und relativ defensiv.

Bei den Flops landete Infineon -4,35% auf dem 3. Platz, vor BMW -4,86% und MAN -5,97%, die letzte Woche noch Top1 belegten.

DAX-Wochenergebnis: 6.229,41 +1,48%  (Vorwoche 6.130,82 )

 Die Indikatoren

Der MACD startete in dieser Woche durch und sprang hoch auf -89,95 zu -111,76  (VoWo -131,15 zu -126,19) Punkten und generierte ein eindeutiges Kaufsignal. Durch diesen Satz nach oben, vergrößerte sich der positive Abstand zur Signallinie vom Minus ins Plus auf +21,81 Punkte (Vorwoche -4,96) über der Signallinie. Das Generieren eines Kaufsignals haben wir schon letzte Woche an selber Stelle angekündigt gehabt.

Auch der RSI konnte sich deutlich nach oben bewegen und erreichte die47,29 (Vorwoche 39,70) Punkten und steht damit knapp unter der 50. Auch hier besteht beim Überschreiten der 50er Linie die Chance auf ein Kaufsignal, je nachdem wie die kommende Woche beginnen wird.

Fazit und Ausblick

Alles wartet nun auf die Wahlen in Griechenland und auf die nächsten Aktionen der Nationalbanken. Sowohl England (im eigenen Land) als auch Russland (in Zypern) haben angekündigt die Banken zu stützen. Viele Anleger erwarten das Gleich auch für den gesamten Euroraum und so war der Anstieg am Freitag nur zu verständlich. Allerdings beruhte dieser nur auf Hoffnung und keinesfalls auf Fakten. Aus diesem Grund ist allerhöchste Vorsicht geboten und die Sicherung des Kapitals sollte oberste Priorität haben. Auf  keinen Fall sollte man sich dazu verleiden lassen zu früh wieder einzusteigen!

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

Verlinkungen dieser Seiten sind nur mit Zustimmung des Seiteninhabers erlaubt, bitte Urheberrechte beachten!

Alle diese Angaben sind keine Aufforderung zum Kauf der Aktien oder eine andere Kaufaufforderung/-empfehlung, sondern spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors wider. Zudem sind diese Berichte ausschließlich für das europäische Publikum und nicht für außer-europäische Leser z.B. aus den USA, bestimmt. Es wird deshalb jegliche Haftung, gleich welcher Art ausgeschlossen!

„tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.“

 

Chart-Besprechung

Die Woche begann knapp unter der 6000er Linie doch stieg der Kurs bereits am Montag kurzfristig über diese charttechnisch wichtige Linie nach oben, um dann am Dienstag erneut zu schwächeln und bis auf ein Wochentief unter 5925 Punkte zu fallen. Trotz manch schlechter Wirtschaftsnachrichten aus Europa und den USA, besonders auch aus Spanien, schöpften die Anleger Hoffnung für die EZB Sitzung am Mittwoch. Die Hoffnung trieb die Kurse volatil zwischen 6000 und 6075 vor sich her. Selbst als es zu keiner Zinssenkung kam, stiegen die Kurse, in der Hoffnung auf andere Hilfen, am Donnerstag sogar über die 6225 hinauf. Dort war dann aber auch Endstation für diese Woche, denn vor dem Wochenende nahmen viele Anleger vorsichtshalber Gewinne mit, so dass die Kurse bis auf einen Wochenschlussstand von  6130,82 zurück kamen.

Im Chart sehen wir, dass der Kurs den Trendkanal zwar nach unten verlassen hatte, aber wieder in diesen zurückgekehrt ist. Gleichzeitig wurde die 6000 und die 6100 wieder überschritten und könnten, bei einem erneuten positiven Test der 6100 ein „W“ (Kauf ausbilden. Aber auch schon eine Seitwärtsbewegung oberhalb der 6100/6000 könnte zu einer Bodenbildung führen, deren möglicher Zeitrahmen durch den Halbkreis gekennzeichnet ist.

 

Wochengewinner/-verlierer

Diese Woche erreichten 6 DAX-Werte den grünen Bereich der Rest „kleidete“ sich in rot.

Die Top Werte dieser Woche waren MAN(+10,78%) , die bereits in der Vorwoche Top1 war, gefolgt von der Commerzbank (+7,42%) und auf Platz 3 Beiersdorf (+2,30%). Man profitierte weiter von der Spekulation, dass VW MAN komplett übernehmen, während beid er Commerzbank immer noch heftig „gezockt“ wird.

Die  Flops dieser Woche  waren RWE (-4,38%), vor  Daimler ( -5,25%) und dem erneuten Schlusslicht  ThyssenKrupp ( -6,22%). RWE konnte als der 1.Platz am Freitag gerade noch vor die Daimler Aktie schieben.

DAX-Wochenergebnis: 6.130,82  -0,22% (Vorwoche 6.050,29 )

 Die Indikatoren

Der MACD ging in dieser Woche wieder deutlich nach und steht nun bei  -131,15 zu -126,19  (VT -114,77 zu -103,57 ) Punkten, konnte aber trotzdem den Abstand zwischen Signallinie und MACD verkleinern und liegt damit nur noch -4,96 Punkte (Vorwoche -11,20) unter der Signallinie. Ein positiver Tag könnte bereits genügen, um hier ein Signal zu generieren.

Der RSI konnte sich etwas erholen und liegt nun bei  39,70 (Vorwoche 31,10) Punkten und damit immer noch in dem Bereich, der Verkäufe bevorzugt.

Fazit und Ausblick

Diese Woche war es noch deutlicher zu spüren, dass die Anleger immer immuner gegenüber negativen Meldungen werden. Vor 2-3 Wochen, wäre es in der gleichen Situation, sicherlich zu einem massiven Einbruch gekommen, wenn damals die EZB auf eine Zinssenkung verzichtet hätte. Doch diese Woche stiegen die Kurse an, in der Hoffnung, dass es nun zu anderen unterstützenden  Aktionen seitens der Politiker, G7, IWF, USA oder von unbekannter Seite geben könnte. Die Stimmung hat sich also leicht verbessert, wobei allerdings fraglich ist, wie lange das durchgehalten werden kann. Wir brauchen positive Nachrichten oder Ablenkung. Ablenkung könnte durch den König Fußball kommen, der die Stimmung in Europa insgesamt, von den Brennpunkten des Wirtschaftslebens ablenken könnte. Hoffen wir, dass diese Situation für eine Bodenbildung an den Märkten ausreicht, so dass nach dem 17.06. eine Trendwende möglich wird.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

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Die Woche verlief unter großen Schwankungen, denn die Probleme in Griechenland nahmen wieder einmal zu. Dort gelingt es nicht eine Regierung zu bilden und gleichzeitig wird über die Folgen eines möglichen Austritts spekuliert. Auch in Spanien nehmen die Probleme zu und die Regierung plant eine Bad-Bank nach deutschem Vorbild. Die Folgen der Wahlen in Frankreich scheinen dagegen vernachlässigbar zu sein. Den größten Schub gab es zum Wochenschluss, als China sinkende Inflationszahlen meldete und die Automobilwerte in Deutschland sofort nach oben sprangen, was uns die inzwischen große Abhängigkeit von China demonstriert.

Chart-Besprechung

Gleich zu Wochenbeginn wurde die  6400 getestet, deren Stabilität dazu führte, dass die Kurse am  07.05.. erst einmal zum Test nach oben ansetzten und so bis zum Widerstand bei 6550 und darüber, anstiegen. Danach erneut ein leichtes Zurückkommen und am 08.05. ein weiterer Test auf die 6550, der erneut scheiterte. Wie meistens nach solchen verlorenen Tests, ging es anschließend deutlicher nach unten. Die Woche erreichte ihr Tief am 09.05. als alle Schleusen brachen und sogar die 6400 deutlich nach unten durchbrochen wurde. Als aber die Gefahr einer Schulter-Kopf-Schulter Formation  und damit ein Verkaufssignal drohte, wurden in großem Stil Aktien eingekauft und so die Kurse massiv gestützt.

Zum Wochenende hin stiegen die Kurse dann in den letzten Handelsstunden deutlich an und schafften es nach der turbulenten Woche sogar noch, den DAX in´s  Plus zu bringen.

Im Überarbeitete Chart sehen wir den Abwärtstrendkanal (rot) und den langfristigen Aufwärtstrend (grün), der bisher gehalten hat. Spätestens im Bereich der Kreuzung beider Trends, wird es zu einem Ausbruch kommen, wobei ich leicht optimistisch dafür bin, dass der Kurs nach oben geht.

 

Wochengewinner/-verlierer

Auf die Woche gesehen, schafften es nur ganze 7 Werte in den grünen Bereich. Angeführt wurden diese von Top1 Deutsche Telekom mit einem Plus von 5,20%, gefolgt von Metro (+3,34%)  und  Bayer (+2,02%)

Die  Flop 3 der Woche waren Deutsche Lufthansa (-3,10%), vor K+S ( -3,93%) und Schlusslicht  Allianz (-4,53%).

DAX-Wochenergebnis: 6.579,93 +0,28% (Vorwoche 6.561,47)

 Die Indikatoren

Der MACD liegt sehr deutlich im Minusbereich, nähert sich aber langsam bei einem stand von  -75,48 zu -65,26 (VT -79,79 zu -62,70), wieder der Signallinie an. Der Abstand hat sich deutlich auf -10,22 Punkte reduziert und es könnte schon bei 1-2 guten Tagen zu einer Überschneidung und damit zu einem Kaufsignal kommen.

Der RSI konnte sich im Verlauf der Woche leicht nach oben schieben und steht nun bei 44,98 (41,18) und damit noch immer in dem Bereich, der Verkäufe bevorzugt. Allerdings stand der RSI während der woche schon deutlich tiefer und konnte sich zum Wochenende hin, etwas erholen.

Fazit und Ausblick

Sie SKS Formation ist zwar noch nicht ganz vom Tisch, doch die Lage hat sich leicht gebessert, so dass man bei einem guten Nachrichtenumfeld, leicht optimistisch sein könnte. Allerdings mehren sich die Nachrichten, dass es in Griechenland zu Neuwahlen kommen könnte, was dann nochmals für Turbulenzen sorgen würde. Die Nerven der Anleger sind angespannt und in solchen Situationen wird oft irrational gehandelt. Andererseits kann man gerade in solchen Zeiten, den Grundstock für einen langfristigen Vermögensaufbau legen. Dazu benötigt man eine gute Strategie, Mut und natürlich Liquidität, doch dürfte sich ein Einstieg dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, bezahlt machen.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

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Letzte Woche befürchtete ich noch, dass schlechte Nachrichten die Anleger verunsichern und den DAX drücken könnten. Genau das trat ein. Zwar stieg der DAX am Montag noch locker über die 7000 und auch am Dienstag sah es anfangs nach einer Fortsetzung des Anstiegs aus, nachdem die 7150 getestet wurde, doch dann setzten Gewinnmitnahmen ein. Besonders zyklische und konjunkturabhängige Werte kamen teils deutlich unter die Räder. Am Ende blieb der DAX  unter der wichtigen Marke von 7000 Punkten.

Chart-Besprechung

Der DAX ging in dieser Woche um 0,70% zurück und landete damit erneut unter Marke von 7000, die er schon deutlich überschritten hatte. Wie zum Wochenschluss der vorletzten Woche, versuchten die Anleger noch diese Marke wieder in das Wochenende zu retten, doch dies misslang wieder in den letzten Minuten des Handels. Am Ende stand der DAX mit 6946,83 Punkten, direkt an der grünen steigenden Trendkanalbegrenzung, die es zu halten gilt und die offensichtlich auch verteidigt wird.  Von dieser Position aus, wäre ein Trendwechsel durchaus möglich, zumal die Indikatoren deutlich konsolidiert haben, allerdings muss dazu die 7000 nicht nur überschritten, somndern endlich auch gehalten werden.

Bei den Wochengewinner landeten diese Woche folgende werte ganz vorne:  Henkel (+3,76%), gefolgt von Infineon (+3,04%) und auf Platz 3 Linde (+2,99%).

Verlierer der Woche waren Dt.Bank (-2,69%)Metro (-3,35%) und ThyssenKrupp (-3,89%)

Die Indikatoren

Der MACD ging in dieser Woche massiv zurück und verlor nahezu 40 Punkte. Am Ende lag dieser Indikator bei 54,17 zu 81,17 (92,73 zu 101,29) und damit ca. 27 Punkte unterhalb der Signallinie, aber schon wieder im neutralen Bereich. Dieser war im Wochenverlauf allerdings auch schon deutlich unterschritten worden

Auch der RSI musste während der Woche deutlich Federn lassen und sank auf 50,92 (56,02) Der RSI befindet sich fast an der Nulllinie (50) war aber schon etwas tiefer gewesen und scheint sich nun wieder zu erholen.

 Fazit und Ausblick

Nachdem wir einen Test der 6900 sahen, scheinen die Anleger wieder aktiver einzusteigen, um die gefallenen Werte als Schnäppchen einzusammeln. Die Situation ist charttechnisch zwar brandgefährlich, doch sollten die Kurse von der aktuellen aus Situation ansteigen, so könnte sich bald ein großes Kaufsignal zeigen, welches die Kurse sehr deutlich nach oben bringen könnte. Ein Durchbrechen der Kurse zu Wochenbeginn, könnte allerdings auch eine kleine Verkaufswelle auslösen, weshalb man am Montag zuerst die Tendenz abwarten sollte.

In diesem Sinne  erfolgreiche Börsengeschäfte – Jo_Trader

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Was sich im DAX in der letzten Woche bereits andeutete wurde in dieser Woche vollzogen. Der DAX erlebte mehrere Rücksetzer und Test´s nach unten, bevor er dann endlich den nötigen „Anlauf“ hatte, um nach oben auszubrechen.

Chart-Besprechung

Der DAX erreichte diese Woche einen Stand von 6511,98 Punkten was einem Wochenplus von 1,65%% entspricht. Seit Beginn des laufenden Jahr ist das inzwischen ein Plus von satten 10,40%. Wer hätte das zum Jahresanfang für möglich gehalten?

Im Chart sehen wir den Ausbruch nach oben, über die ursprüngliche obere Trendbegrenzung  und auch über die wichtige 6500 hinaus. Wie ich letzte Woche hier vermutete, reichte der Test der 6400 aus, um den nötigen Antrieb über die 6500 zu geben. Der Kurs orientierte sich dabei Punkt genau an der gestrichelten steilen Trendlinie, während der bisherige Trend einfach ignoriert wurde. Dieser gilt aber weiterhin im Falle eines Rückgangs unter die alte Trendlinie.

DAX Chart 270112

Die  steilere gestrichelte Linie wurde zwar in dieser Woche gehalten, doch wird das zukünftig etwas schwieriger werden.  Inzwischen gilt die 6400 als gute Unterstützung im aktuellen Trend und sie sollte einen etwaigen Rückgang abbremsen können. Insgesamt sieht das alles überraschend gut.

Die Indikatoren

Der RSI hat bei mit über 70 Punkten, den überkauften Bereich nun noch deutlicher betreten und wird deshalb eine kleine Konsolidierung, die inzwischen überfällig ist,  leicht verkraften können. Der MACD liegt mit 149 Punkten ebenfalls recht hoch und dabei gleichzeitig sehr nahe an seiner Durchschnittslinie. Eine Konsolidierung könnte hier relativ schnell zu einem negativen Signal führen.

Fazit und Ausblick

Auch in dieser Woche wurden negative Meldungen weitestgehend ignoriert und man wollte sich auf positive Meldungen konzentrieren. Heute nach Börsenschluß wurde gemeldet, dass 5 weitere Euroländer durch die Ratingagentur Fitsch, abegstuft wurden, darunter auch Italien und Spanien. wie dies von den Anlegern aufgenommen und verkraftet wird, werden wir in der kommenden Woche sehen und wir dürfen darauf gespannt sein. Nachbörslich um 20:50 Uhr  befindet sich der DAX bei 6515 Punkten und damit mit 0,1% im Plus zum Handelsende.

 

In diesem Sinne eine gute Woche  – Jo_Trader

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Der DAX hat es geschafft immer mehr der bisher abwartenden Zuschauer in´s Börsengeschehen einzubinden. Dies bewirkte, dass es aktuell nicht zu der erwarteten Konsolidierung kam, die inzwischen aber wirklich nötig wäre.

Der Chart schaffte es in dieser Woche relativ rasch, die 6400 nicht nur zu testen, sondern auch zu überschreiten und dies  auch in´s Wochenende zu retten.

Chart-Besprechung

Der DAX erreichte 6.404,39 Punkte was einem Wochenplus von 4,35% entspricht. Im noch jungen laufenden Jahr sind inzwischen sogar 8,58% Plus erreicht, die sich wirklich sehen lassen können.

Im Chart sehen wir, dass die grüne waagerechte Linie überschritten ist und nun muss dese auch halten. Da derDAX aber in den letzten Tagen in seinem Drang nach oben eher geschwächt erschien, könnte es zu einem Test nach unten kommen. Sollte dabei die 6400 bereits halten, wäre ein Test für die 6450 und dann die 6500 gut möglich. Theoretisch wäre sogar Raum nach oben, bis zur roten Trendlinie, die parallel zur grünen Trendlinie, den Trendkanal begrenzt. Doch ist die Luft bereits sehr dünn geworden, so dass ich eher einen Rücksetzer erwarte.

DAX Chart 200112

Die  gestrichelten Linien bleiben unverändert als  Unterstützungen bestehen. Darunter sichern die mehrfach getestete 6000er Unterstützung, über der immer  noch das mögliche Konsolidierungsziel (Kreis) liegt , sowie die weiter darunter verlaufende grüne Trendlinie,  einen Rückgang ab. Insgesamt sieht das ziemlich sich aus.

Die Indikatoren

Der RSI hat bei ca. 68,44 Punkten, den überkauften Bereich erreicht und gleichzeitig auch den Bereich, an dem er in der Vergangenheit sehr oft eine Wende nach unten eingeleitet hatte. Negative Meldungen können an dieser Stelle den Markt stark beeinflussen und  einen  Rückgang einläuten. Der MACD liegt mit 130 Punkten gut im Rennen könnte aber einen Kursrückgang schneller als in der Vorwoche in Verkaufssignal umwandeln.

Fazit und Ausblick

In der letzten Woche wurden viele „Aussteiger“ auf dem falschen Bein erwischt und mussten sich wieder eindecken. Dies löste bei anderen Zuschauern eine gewisse Nervosität aus, denn sie fürchteten , dass der Zug ohne sie abfahren könnte. Da zusätzlich auch beruhigende Signale von der Finanzkrise zu lesen waren, die natürlich für leichten Optimismus sorgten. Die Abstufungen durch Standard & Poor´s wurden weg gesteckt, als hätte es sie nie gegeben. Dies kann man damit erklären, dass sie a) bereits eingepreist waren und b) die Marktteilnehmer ganz einfach die Nase voll haben von solchen Meldungen und wie es an psychologischen Börsen oftmals der Fall ist, dazu übergangen wird diese Meldungen zu ignorieren.

Jetzt haben wir also einen Punkt erreicht, an dem der Optimismus wächst, doch gerade jetzt sollte man vorsichtig beobachten und auch einmal an die Mitnahme von Gewinnen denken.  Chart technisch ist ein kleiner Rücksetzer absehbar, denn es kann nicht ununterbrochen nach oben gehen, ohne dass auch einmal „nachgetankt“ wird. Der Bereich zwischen 6430 – 6460 wird dafür wohl entscheidend werden.

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Die verkürzte Karwoche hat den Aktienmarkt nochmal stark durcheinander gewirbelt, was den Zwiespalt der Anleger widerspiegelte, von dem ich letzte Woche hier berichtete. Ängste bewegen die Märkte oft stärker als die Fakten und so begann der DAX zum Wochenbeginn zwar über 7150, sackte aber zum Börsenschluss deutlich ab und testete die 7000, die er kurzfristig sogar unterschritt. Auch der Dienstag führte zu einem erneuten Test in den Bereich um 7025, bevor der Mittwoch dann den Durchbruch brachte und den DAX mit einem Satz über die 7200 (zeitweise sogar über die 7250) katapultierte. Am Freitag fiel sogar die 7300, konnte aber zum Börsenschluss dann doch nicht verteidigt werden, so dass der DAX mit 7295,49 Punkten in´s Osterwochenende ging. Trotz der Zwischenhausse stellt dies immer noch ein Wochen-Minus von 0,9% dar.

Im Chart sieht das Ganze nun so aus, dass ich die (fette rote) Widerstandslinie in eine Unterstützung (grün) verändert und die Ellypse für den möglichen Absturz, wieder entfernt habe. Nächster Widerstand wäre nun die 7400, die 7800 und dann die 800o. Na ja , ganz so schnell wird es vielleicht nicht gehen, doch ich rechne grundsätzlich noch in diesem Jahr damit, dass ein Versuch auf die 8000 gestartet wird. Es kommt natürlich dabei auf die Weltgeschehnisse und das Umfeld an.

Der MACD befindet sich in einer Umkehr nach oben, während der zuletzt gefallene RSI sich schon wieder deutlicher auf den Weg nach oben gemacht hat. Leider wird er ziemlich bald schon wieder in den überkauften Bereich eintreten, was natürlich weniger gut für die Kurse sein mag.

Es kommt nun darauf an, wie sicher das Überschreiten der 7250er Zone ist und bleibt. Dazu wäre es von Vorteil, dass diese Linie mehrfach von oben kommend getestet werden würde, und natürlich halten sollte. Ein Vorteil von solchen Tests ist es , dass der RSI sich dadurch wieder in Richtung auf seine Mittellinie zurückziehen könnte und so den überkauften Bereich meiden dürfte. Beides zusammen wird dem Index dann die nötige Kraft für einen erneuten Anstieg in höhere Gefilde ermöglichen. Aufgrund der aktuell anstehenden , nicht unerheblichen Dividentenzahlungen, wird dieses Unterfangen nicht ganz einfach werden und sollte unbedingt von positiven Nachrichten begleitet sein. Ansonsten könnte es auch ohne weiteres in eine Seitwärtsbewegung gehen.

Bis es so weit ist, wünsche ich allen Frohe Ostertage, mit Sonnenschein, Entspannung und jeder Menge guter Laune.

In diesem Sinne ein schönes , langes Wochenende  – Jo_Trader

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Wie letzte Woche bereits erwartet, konnte sich der DAX nicht so recht entscheiden, welche Richtung er einschlagen soll. Am Ende landete er bei  7178,79 Punkten, was einen Minus von 0,54% entspricht.

Leider konnte die 7200 nicht verteidigt werden. Obwohl aus Deutschland sehr gute Konjunkturdaten gemeldet wurden und auch aus den USA , zumindest am Freitag, positive Daten aus einzelnen Bundesstaaten in Bezug des verarbeitenden Gewerbes den Markt erfreuten, konnte der Freitagsgewinn von 0,44% nicht über die schwache Woche hinweg täuschen.

Der Index wandert immer weiter in eine Dreiecksformation , bestehend aus Widerstandslinie (grün) und steigender Trendlinie, die in der Vergangenheit mehrfach bestätigt wurde. Solche Formationen führen meist kurz vor Erreichen der spitze des Dreiecks, zu einem ausbruch in die eine oder andere Richtung. Noch scheint der Markt unentschlossen zu sein und noch „droht“ die rote Zone, bis zu der ein Rückgang erfolgen könnte. Die Anleger werden in der kommenden Woche vor Ostern ziemlich sicher eine Entscheidung herbeiführen , in welche Richtung der Zug weiterfahren soll. Schafft es der Index nicht, die 7200 recht schnell und nachhaltig zu überschreiten, besteht eine reale Gefahr, dass die Anleger sich ihre Gewinne sichern und vor den Feiertagen aussteigen (Gewinnmitahmen). Grund sind die Unwägbarkeiten bzgl. Japan, Nordafrika, Ölpreis und €-Krise, die sich über die Feiertage verschlechtern könnten

Der RSI ist inzwischen etwas aus dem überkauften Bereich zurück gekommen, so dass von dieser Seite aus, auch ein Anstieg vorstellbar wäre. Der MACD ist positiv, aber scheint unentschlossen seitwärts zu gehen, was für eine Prognose auch nicht gerade hilfreich scheint. Gleiches gilt für den TBI, der ähnlich wie der MACD verläuft.

Fazit: Momentan entscheiden nicht die positiven Unternehmensmeldungen über die Richtung des DAX, sondern eher konjunkturellen Meldungen zu Griechenland (negativ) , Bankenkrise (negativ) und dazu dr0ht auch noch eine Aufwertung des Yuan, aufgrund steigender Rohstoffpreise.

Es bleibt also weiterhin recht undurchschaubar und schwer vorhersehbar, wie es in der nächsten Woche weitergehen könnte. Momentan sollte man recht vorsichtig agieren und starke Positionen eventuell mit Smartstopps, absichern , so dass Gewinne nicht komplett verloren gehen. Ansonsten sehe ich momentan keinen Handlungszwang um Käufe oder Verkäufe einzuplanen, aber liquide Mittel zu halte schadet nie 😉

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Die Prognosen der letzten Woche lagen goldrichtig. Wie im letzten „DAX im Fokus“ erwartet, wurden die 7400  (schmale rote Linie) überwunden und anschließend von oben getestet und bestätigt. Endstand 7426,81 Punkte +0,29% was einem Wochengewinn von 0,75% entspricht.

Während letzte Woche noch die Automobilwerte im 2-stelligen Plus-Bereich dominierten, liegen diese nun auf den letzten 3 Plätzen  (VW -6,67%, Daimler -6,87% und BMW -4,09%)

Die Spitzenreiter im DAX geben ein gemischtes Bild ab, wobei gerade die Finanz- und Chemietitel, sich aufgemacht zu haben scheinen, einen Favoritenwechsel anzuführen. Spitzenreiter ist die Commerzbank (+6,77%), gefolgt von HeidelbergCement (+6,16%) und BASF (+6,03%).  Dahinter folgt ein bunt gemischtes Bild verschiedener Sparten, wobei  Beiersdorf und Bayer aus der Chemie dabei sind.

Wie könnte es nun weitergehen? Noch ist der MACD positiv, während der RSI eher überkaufte Signale aussendet. Doch selbst an einem kleinen Verfallstermin wie gestern, konnten die Bären nicht punkten und die Bullen behielten die Oberhand. Kommt es in der kommenden Woche weiter zu positiven Unternehmensmeldungen und gleichzeitig nicht zu noch schlimmeren Meldungen aus den Afrikanischen Ländern oder Iran-Israel, könnte in der nächsten Woche ein Versuch gestartet werden, die 7500 zu knacken. Sollte dieser Versuch direkt an der 7500 scheitern, sollte das eine Konsolidierung bis max. 7300 einläuten (Dauer 1-2 Wochen) Fällt dagegen die 7500 und wird auch noch bestätigt oder bleibt der Kurs weit von der 7500 entfernt, dann kann es weiter nach oben gehen – aber Vorsicht – die Konsolidierung kommt irgendwann in den kommenden Wochen!!! Die Warnsignale RSI, Inflation, Konfliktherde, dürfen nicht ignoriert werden!

Nächstes Wochenende sehen wir weiter

Bis dahin, viel Erfolg – Jo_Trader

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Google gehört zu einem der Big Player am Aktienmarkt. Als eine der wenigen Unternehmen, die die dotCom Blase überlebt habe – erfreut sich Google wachsender Beliebtheit, was sich nicht zuletzt auf den Aktienkurs auswirkt.

Google wurde von Sergey Brin und Larry Page gegründet. Das folgende Video erklärt die Einzelheiten von Google. Weiterlesen