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Griechenland hat gewählt und das Ergebnis lag (anscheinend) auch im Sinne der Politik. Allerdings war dies schon in den Kursen eingepreist, so dass die Anleger am Montag und Dienstag  wieder Gewinne mitnahmen und die Kurse nach unten testeten. Dann allerdings standen Sitzungen der EZB (Hoffnung auf Zinssenkung), der FED (Hoffnung auf QE3 oder Twist), sowie ein G20 Treffen in Mexiko auf dem Programm. Diese trieben ab Mittwoch die Kurse nach oben, bis über die 6400 hinaus. Doch bis auf eine Vorsetzung von Twist in den USA, wurden keinerlei Hoffnungen erfüllt, was schließlich zu deutlich fallenden Kursen führte.

Chart-Besprechung

Im Chart sehen wir, dass der DAX ziemlich genau in der Spanne, des von uns eingezeichneten Halbbogens, seine Bodenbildung vollzog und anschließend auch den fallenden Trendkanal eindeutig nach oben verlassen hat. Der Anstieg bildete sogar ansatzweise  einen eigenen Trendkanal, nach oben aus. Allerdings kamen die Kurse am Freitag ziemlich gefährlich in den Bereich dieser steigenden Trendlinie zurück, so dass erneut Gefahr in Verzug scheint.

Deutlich im DAX erkennbar die neue Trendlinie nach oben, die aber bereits in der kommenden Woche schon wieder Angriffen ausgesetzt sein dürfte. Hält sie nicht, gehen die Kurse mindestens wieder auf die Höhe der letzten Seitwärtsbewegung zurück.

 

Wochengewinner/-verlierer

Diese Woche konnten selbst die Spitzenreiter im DAX ein nur mäßiges Plus erreichen, was vermutlich am Donnerstag, noch völlig anders ausgesehen hätte. Diese Woche wurden die TOP Werte von der Telekom +1,62% angeführt, gefolgt von der Lufthansa +1,03% und wie in der Vorwoche, von E.ON +0,83%, auf Top 3.

Bei den Flops landete Bayer -2,45% auf Flop 3, dahinter Infineon -3,60% auf dem 3. Platz und damit Schlusslicht in dieser Woche  BASF -4,01%

DAX-Wochenergebnis: 6.263,25 +0,55%  (Vorwoche 6.229,41)

 Die Indikatoren

Der MACD legte in dieser Woche stark nach und machte einen Riesensatz in Richtung Nulllinie. Nachdem er im Wochenverlauf schon deutlich höher stand, ging er mit -24,92 zu -63,17 Punkten (VoWo -89,95 zu -111,76 ) deutlich erholt aus der Woche und generierte ein sehr deutliches Kaufsignal. Das wirkte sich natürlich auch auf den Abstand zur Signallinie  positiv aus, der sich auf +38,25 Punkte (Vorwoche +21,81) vergrößerte. Allerdings muss man anmerken, dass dieser Abstand während der Woche schon deutlich höher lag und schon wieder zurück geht, was ein erstes Warnsignal sein könnte.

Auch der RSI konnte sich deutlich nach oben bewegen und konnte während der Woche sogar kurzfristig die 50 überschreiten, fiel allerdings am Freitag wieder darunter.  Am Ende reichte es für 47,29 (Vorwoche 47,29) Punkte. Das letzte Woche erwartete Kaufsignal haben wir zwar gesehen, doch durch den Rückgang unter die 50 er Linie, wurde es wieder zunichte gemacht.

Fazit und Ausblick

Den Anlegern blieb von der gehegten Hoffnung wenig. Nur Twist, das Anleihentauschprogramm in den USA wurde neu aufgelegt, wenn auch etwas halbherzig, denn auch hier hatte man sich mehr erwartet. Ansonsten gingen keine der Hoffnungen in Erfüllung, im Gegenteil. Die EU wird von Griechenland, mit der Drohung eines EU-Austritts erpresst und zu weiteren Eingeständnissen genötigt. Das ist sicherlich nicht im Interesse der Anleger, da sich zur Zeit vor der Wahl, praktisch nichts geändert hat. So ähnlich scheint auch Frau Merkle zu empfinden uns traf sich schnell am Freitag nach Börsenschluss mit den Präsidenteen Frankreichs, Italiens und Spaniens.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

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