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Diese Woche hatte es in sich, denn sie zeigte eine Volatilität zwischen 6080 und 6280 Punkten, was einer Bandbreite von 200 Punkten entsprach. Kein Wunder, denn die Märkte bereiteten sich auf den Freitag, mit dem Großen Verfallstermin (3 facher Hexensabbat) vor und zusätzlich auf den Sonntag, an dem die Wahlen in Griechenland stattfinden werden. Da nun Sicherheit gefragt ist, wechselten viele Anleger während der Woche, in die eher sicheren Defensivwerte. Dieser Wechsel wirkte sich verständlicherweise auf den DAX solange aus, bis der Wechsel abgeschlossen war, was am Donnerstag der Fall war.

Chart-Besprechung

Im (überarbeiteten) Chart sehen wir, dass der Kurs den Trendkanal nach oben verlassen hat und die eingezeichnete Bodenbildung, oberhalb des Halbkreises, vorangekommen ist. Auch die 6200 wurde wieder zurück erobert und könnte nun zu einer wichtigen Unterstützungslinie werden. Allerdings ist die Überwindung des Abwärtstrends keineswegs als eindeutig einzuschätzen, sondern rührt wohl daher, dass die Umschichtung aus Volatilwerten zu Defensivwerten hin, eine gewisse Eigendynamik in den Chart gebracht hat, die man auch im Kaufsignal des MACD sehen konnte. Was wir jetzt dringend brauchen, ist eine Bestätuigung der 6200 und Anschlußkäufe, die den Abstand zum Abwärtstrendkanal vergrößern würden. Doch was passiert in Griechenland? Wie reagiert die Börse darauf?

Positiv zu werten ist auf jeden Fall die Umsicht vieler Anleger, die in die defensiven Flagschiffe im DAX gewechselt und dadurch stabilität in den Markt gebracht haben. Am Freitag zeigten dann auch die Spekulanten ihre Präsenz, als sie ausgebombte Werte, wie Commerzbank und ThyssenKrupp auf die Spitzenplätze brachten. Je nach Marktreaktion, könnte sie das Risiko  teuer zu stehen kommen, in der kommenden Woche.

 

Wochengewinner/-verlierer

Diese Woche erreichten änderte sich die Bestenplatzierung im DAX vollständig, denn Bayer +8,18% übernahm die Spitze, gefolgt von Fresenius SE +5,86% und E.ON +5,58%, also allesamt Dividenden – Schwergewichte und relativ defensiv.

Bei den Flops landete Infineon -4,35% auf dem 3. Platz, vor BMW -4,86% und MAN -5,97%, die letzte Woche noch Top1 belegten.

DAX-Wochenergebnis: 6.229,41 +1,48%  (Vorwoche 6.130,82 )

 Die Indikatoren

Der MACD startete in dieser Woche durch und sprang hoch auf -89,95 zu -111,76  (VoWo -131,15 zu -126,19) Punkten und generierte ein eindeutiges Kaufsignal. Durch diesen Satz nach oben, vergrößerte sich der positive Abstand zur Signallinie vom Minus ins Plus auf +21,81 Punkte (Vorwoche -4,96) über der Signallinie. Das Generieren eines Kaufsignals haben wir schon letzte Woche an selber Stelle angekündigt gehabt.

Auch der RSI konnte sich deutlich nach oben bewegen und erreichte die47,29 (Vorwoche 39,70) Punkten und steht damit knapp unter der 50. Auch hier besteht beim Überschreiten der 50er Linie die Chance auf ein Kaufsignal, je nachdem wie die kommende Woche beginnen wird.

Fazit und Ausblick

Alles wartet nun auf die Wahlen in Griechenland und auf die nächsten Aktionen der Nationalbanken. Sowohl England (im eigenen Land) als auch Russland (in Zypern) haben angekündigt die Banken zu stützen. Viele Anleger erwarten das Gleich auch für den gesamten Euroraum und so war der Anstieg am Freitag nur zu verständlich. Allerdings beruhte dieser nur auf Hoffnung und keinesfalls auf Fakten. Aus diesem Grund ist allerhöchste Vorsicht geboten und die Sicherung des Kapitals sollte oberste Priorität haben. Auf  keinen Fall sollte man sich dazu verleiden lassen zu früh wieder einzusteigen!

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

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