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DAX im Fokus

 

Eine ereignisreiche Woche und ein spannender Monat gingen am Freitag zu Ende. Die Woche begann bei 6225 Punkten und die Sorgen um Spanien, Portugal und Italien drückten den DAX recht schnell in den Bereich zwischen 6100 und 6150 hinunter. Hier ging es ohne größere Ausschläge seitwärts, bis am Mittwochnachmittag Hoffnung aufkam, dass der am Donnerstag anberaumte EU-Gipfel Lösungen bieten könnte. So stiegen die Kurse auf über 6230 Punkte an, um nach dem Ausspruch unserer Kanzlerin, dass es „solange sie lebe“ keine Annahme der EU-Pläne für Deutschland gäbe. Am Donnerstag ging es also rasant um über 130 Punkte abwärts auf 6100, da die Unsicherheit bzgl. des Gipfels zunahm. Wie ein Jo-Jo sauste der DAX allerdings bereits am Freitag wieder zur Eröffnung, um ca. 200 Punkte hoch und steigerte sich im Tagesverlauf über 4%, als gäbe es keine Krise mehr.

Chart-Besprechung

Im DAX wurde unser eingezeichneter Boden punktgenau nach oben verlassen und am Freitag in einem Schwung sowohl die 6300, als auch die 6400 nach oben überwunden. Damit sich eine Trendwende etablieren kann, müsste der DAX nun über der 6400 bleiben und nach einem oder mehrerer Tests der Linie, weiter ansteigen. Allerdings ist in diesem Bereich die Luft schon recht dünn, so dass es bei einem Rückgang darunter, schnell wieder bis zur steigenden Trendlinie gehen könnte. Kippt die Stimmung dagegen richtig stark, was nach einer Ernüchterung nach der Euphorie vom Freitag durchaus sein kann, dann wäre durchaus ein Absturz bis zu 6000 möglich.

 

Wochengewinner/-verlierer

Der große Gewinner im DAX war diese Woche K+S +12,32% auf Top 1. Dahinter folgten Bayer +7,40% (letzte Woche noch Flop 2) und zum 3. Mal in Folge auf Top 3 E.ON +7,19%.

Bei den Flops landete Metro -2,11% auf dem drittletzten Platz, dahinter die Commerzbank mit -4,43% auf dem 3. Platz und damit Schlusslicht in dieser Woche,  Infineon -13,54%, nach Gewinnwarnung.

DAX-Wochenergebnis: 6.416,28 +2,44%  (Vorwoche 6.263,25)

 Die Indikatoren

Der MACD legte in dieser Woche eine starke Volatilität an den Tag, konnte sich aber am Freitag aufgrund eines Anstiegs um fast 50% wieder versöhnlich positionieren. Nachdem er im Wochenverlauf schon deutlich tiefer stand, ging er mit -19,30 zu -41,87 Punkten (VoWo -24,92 zu -63,17) in´s Wochenende. Nachdem er der einem Durchschreiten der Signallinie nach unten bedrohlich nahe war, konnte er den Abstand auf  +22,57 Punkte (Vorwoche +38,25) halten, allerdings hat er im Vergleich zur Vorwoche deutlich verloren.

Auch der RSI konnte sich am Freitag nach einer eher durchwachsenen Woche, mit einem Anstieg am Freitag um knapp 32% über die Marke 50 bewegen und steht nun mit 57,29 (Vorwoche 47,29) Punkten in dem Bereich, der Kaufgelegenheiten signalisiert

Fazit und Ausblick

Das Treffen der EU hatte eine deutliche Wirkung auf den Börsentag am Freitag. Die Anleger frohlockten und kauften, als gäbe es morgen keine Aktien mehr. Viele werden sich über das Wochenende mit zwei Fragen beschäftigen. Die 1. Frage wird sein, ob Kanzlerin Merkel vor Spanien und Italien eingeknickt ist und die 2. Frage, ob der Anstieg am Freitag gerechtfertigt war. Besonders die Antwort auf die zweite Frage wird darüber entscheiden, ob wir am Montag einen Einbruch im DAX erleben, falls nämlich die Anleger zu dem Schluss kommen, dass sich an der Sachlage aktuell nichts geändert hat. Denn, Hand auf´s Herz, eine entscheidende Lösung wurde am Freitag nicht präsentiert.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

Verlinkungen dieser Seiten sind nur mit Zustimmung des Seiteninhabers erlaubt, bitte Urheberrechte beachten!

Alle diese Angaben sind keine Aufforderung zum Kauf der Aktien oder eine andere Kaufaufforderung/-empfehlung, sondern spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors wider. Zudem sind diese Berichte ausschließlich für das europäische Publikum und nicht für außer-europäische Leser z.B. aus den USA, bestimmt. Es wird deshalb jegliche Haftung, gleich welcher Art ausgeschlossen!

„tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.“

Griechenland hat gewählt und das Ergebnis lag (anscheinend) auch im Sinne der Politik. Allerdings war dies schon in den Kursen eingepreist, so dass die Anleger am Montag und Dienstag  wieder Gewinne mitnahmen und die Kurse nach unten testeten. Dann allerdings standen Sitzungen der EZB (Hoffnung auf Zinssenkung), der FED (Hoffnung auf QE3 oder Twist), sowie ein G20 Treffen in Mexiko auf dem Programm. Diese trieben ab Mittwoch die Kurse nach oben, bis über die 6400 hinaus. Doch bis auf eine Vorsetzung von Twist in den USA, wurden keinerlei Hoffnungen erfüllt, was schließlich zu deutlich fallenden Kursen führte.

Chart-Besprechung

Im Chart sehen wir, dass der DAX ziemlich genau in der Spanne, des von uns eingezeichneten Halbbogens, seine Bodenbildung vollzog und anschließend auch den fallenden Trendkanal eindeutig nach oben verlassen hat. Der Anstieg bildete sogar ansatzweise  einen eigenen Trendkanal, nach oben aus. Allerdings kamen die Kurse am Freitag ziemlich gefährlich in den Bereich dieser steigenden Trendlinie zurück, so dass erneut Gefahr in Verzug scheint.

Deutlich im DAX erkennbar die neue Trendlinie nach oben, die aber bereits in der kommenden Woche schon wieder Angriffen ausgesetzt sein dürfte. Hält sie nicht, gehen die Kurse mindestens wieder auf die Höhe der letzten Seitwärtsbewegung zurück.

 

Wochengewinner/-verlierer

Diese Woche konnten selbst die Spitzenreiter im DAX ein nur mäßiges Plus erreichen, was vermutlich am Donnerstag, noch völlig anders ausgesehen hätte. Diese Woche wurden die TOP Werte von der Telekom +1,62% angeführt, gefolgt von der Lufthansa +1,03% und wie in der Vorwoche, von E.ON +0,83%, auf Top 3.

Bei den Flops landete Bayer -2,45% auf Flop 3, dahinter Infineon -3,60% auf dem 3. Platz und damit Schlusslicht in dieser Woche  BASF -4,01%

DAX-Wochenergebnis: 6.263,25 +0,55%  (Vorwoche 6.229,41)

 Die Indikatoren

Der MACD legte in dieser Woche stark nach und machte einen Riesensatz in Richtung Nulllinie. Nachdem er im Wochenverlauf schon deutlich höher stand, ging er mit -24,92 zu -63,17 Punkten (VoWo -89,95 zu -111,76 ) deutlich erholt aus der Woche und generierte ein sehr deutliches Kaufsignal. Das wirkte sich natürlich auch auf den Abstand zur Signallinie  positiv aus, der sich auf +38,25 Punkte (Vorwoche +21,81) vergrößerte. Allerdings muss man anmerken, dass dieser Abstand während der Woche schon deutlich höher lag und schon wieder zurück geht, was ein erstes Warnsignal sein könnte.

Auch der RSI konnte sich deutlich nach oben bewegen und konnte während der Woche sogar kurzfristig die 50 überschreiten, fiel allerdings am Freitag wieder darunter.  Am Ende reichte es für 47,29 (Vorwoche 47,29) Punkte. Das letzte Woche erwartete Kaufsignal haben wir zwar gesehen, doch durch den Rückgang unter die 50 er Linie, wurde es wieder zunichte gemacht.

Fazit und Ausblick

Den Anlegern blieb von der gehegten Hoffnung wenig. Nur Twist, das Anleihentauschprogramm in den USA wurde neu aufgelegt, wenn auch etwas halbherzig, denn auch hier hatte man sich mehr erwartet. Ansonsten gingen keine der Hoffnungen in Erfüllung, im Gegenteil. Die EU wird von Griechenland, mit der Drohung eines EU-Austritts erpresst und zu weiteren Eingeständnissen genötigt. Das ist sicherlich nicht im Interesse der Anleger, da sich zur Zeit vor der Wahl, praktisch nichts geändert hat. So ähnlich scheint auch Frau Merkle zu empfinden uns traf sich schnell am Freitag nach Börsenschluss mit den Präsidenteen Frankreichs, Italiens und Spaniens.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

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Diese Woche hatte es in sich, denn sie zeigte eine Volatilität zwischen 6080 und 6280 Punkten, was einer Bandbreite von 200 Punkten entsprach. Kein Wunder, denn die Märkte bereiteten sich auf den Freitag, mit dem Großen Verfallstermin (3 facher Hexensabbat) vor und zusätzlich auf den Sonntag, an dem die Wahlen in Griechenland stattfinden werden. Da nun Sicherheit gefragt ist, wechselten viele Anleger während der Woche, in die eher sicheren Defensivwerte. Dieser Wechsel wirkte sich verständlicherweise auf den DAX solange aus, bis der Wechsel abgeschlossen war, was am Donnerstag der Fall war.

Chart-Besprechung

Im (überarbeiteten) Chart sehen wir, dass der Kurs den Trendkanal nach oben verlassen hat und die eingezeichnete Bodenbildung, oberhalb des Halbkreises, vorangekommen ist. Auch die 6200 wurde wieder zurück erobert und könnte nun zu einer wichtigen Unterstützungslinie werden. Allerdings ist die Überwindung des Abwärtstrends keineswegs als eindeutig einzuschätzen, sondern rührt wohl daher, dass die Umschichtung aus Volatilwerten zu Defensivwerten hin, eine gewisse Eigendynamik in den Chart gebracht hat, die man auch im Kaufsignal des MACD sehen konnte. Was wir jetzt dringend brauchen, ist eine Bestätuigung der 6200 und Anschlußkäufe, die den Abstand zum Abwärtstrendkanal vergrößern würden. Doch was passiert in Griechenland? Wie reagiert die Börse darauf?

Positiv zu werten ist auf jeden Fall die Umsicht vieler Anleger, die in die defensiven Flagschiffe im DAX gewechselt und dadurch stabilität in den Markt gebracht haben. Am Freitag zeigten dann auch die Spekulanten ihre Präsenz, als sie ausgebombte Werte, wie Commerzbank und ThyssenKrupp auf die Spitzenplätze brachten. Je nach Marktreaktion, könnte sie das Risiko  teuer zu stehen kommen, in der kommenden Woche.

 

Wochengewinner/-verlierer

Diese Woche erreichten änderte sich die Bestenplatzierung im DAX vollständig, denn Bayer +8,18% übernahm die Spitze, gefolgt von Fresenius SE +5,86% und E.ON +5,58%, also allesamt Dividenden – Schwergewichte und relativ defensiv.

Bei den Flops landete Infineon -4,35% auf dem 3. Platz, vor BMW -4,86% und MAN -5,97%, die letzte Woche noch Top1 belegten.

DAX-Wochenergebnis: 6.229,41 +1,48%  (Vorwoche 6.130,82 )

 Die Indikatoren

Der MACD startete in dieser Woche durch und sprang hoch auf -89,95 zu -111,76  (VoWo -131,15 zu -126,19) Punkten und generierte ein eindeutiges Kaufsignal. Durch diesen Satz nach oben, vergrößerte sich der positive Abstand zur Signallinie vom Minus ins Plus auf +21,81 Punkte (Vorwoche -4,96) über der Signallinie. Das Generieren eines Kaufsignals haben wir schon letzte Woche an selber Stelle angekündigt gehabt.

Auch der RSI konnte sich deutlich nach oben bewegen und erreichte die47,29 (Vorwoche 39,70) Punkten und steht damit knapp unter der 50. Auch hier besteht beim Überschreiten der 50er Linie die Chance auf ein Kaufsignal, je nachdem wie die kommende Woche beginnen wird.

Fazit und Ausblick

Alles wartet nun auf die Wahlen in Griechenland und auf die nächsten Aktionen der Nationalbanken. Sowohl England (im eigenen Land) als auch Russland (in Zypern) haben angekündigt die Banken zu stützen. Viele Anleger erwarten das Gleich auch für den gesamten Euroraum und so war der Anstieg am Freitag nur zu verständlich. Allerdings beruhte dieser nur auf Hoffnung und keinesfalls auf Fakten. Aus diesem Grund ist allerhöchste Vorsicht geboten und die Sicherung des Kapitals sollte oberste Priorität haben. Auf  keinen Fall sollte man sich dazu verleiden lassen zu früh wieder einzusteigen!

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Chart-Besprechung

Die Woche begann knapp unter der 6000er Linie doch stieg der Kurs bereits am Montag kurzfristig über diese charttechnisch wichtige Linie nach oben, um dann am Dienstag erneut zu schwächeln und bis auf ein Wochentief unter 5925 Punkte zu fallen. Trotz manch schlechter Wirtschaftsnachrichten aus Europa und den USA, besonders auch aus Spanien, schöpften die Anleger Hoffnung für die EZB Sitzung am Mittwoch. Die Hoffnung trieb die Kurse volatil zwischen 6000 und 6075 vor sich her. Selbst als es zu keiner Zinssenkung kam, stiegen die Kurse, in der Hoffnung auf andere Hilfen, am Donnerstag sogar über die 6225 hinauf. Dort war dann aber auch Endstation für diese Woche, denn vor dem Wochenende nahmen viele Anleger vorsichtshalber Gewinne mit, so dass die Kurse bis auf einen Wochenschlussstand von  6130,82 zurück kamen.

Im Chart sehen wir, dass der Kurs den Trendkanal zwar nach unten verlassen hatte, aber wieder in diesen zurückgekehrt ist. Gleichzeitig wurde die 6000 und die 6100 wieder überschritten und könnten, bei einem erneuten positiven Test der 6100 ein „W“ (Kauf ausbilden. Aber auch schon eine Seitwärtsbewegung oberhalb der 6100/6000 könnte zu einer Bodenbildung führen, deren möglicher Zeitrahmen durch den Halbkreis gekennzeichnet ist.

 

Wochengewinner/-verlierer

Diese Woche erreichten 6 DAX-Werte den grünen Bereich der Rest „kleidete“ sich in rot.

Die Top Werte dieser Woche waren MAN(+10,78%) , die bereits in der Vorwoche Top1 war, gefolgt von der Commerzbank (+7,42%) und auf Platz 3 Beiersdorf (+2,30%). Man profitierte weiter von der Spekulation, dass VW MAN komplett übernehmen, während beid er Commerzbank immer noch heftig „gezockt“ wird.

Die  Flops dieser Woche  waren RWE (-4,38%), vor  Daimler ( -5,25%) und dem erneuten Schlusslicht  ThyssenKrupp ( -6,22%). RWE konnte als der 1.Platz am Freitag gerade noch vor die Daimler Aktie schieben.

DAX-Wochenergebnis: 6.130,82  -0,22% (Vorwoche 6.050,29 )

 Die Indikatoren

Der MACD ging in dieser Woche wieder deutlich nach und steht nun bei  -131,15 zu -126,19  (VT -114,77 zu -103,57 ) Punkten, konnte aber trotzdem den Abstand zwischen Signallinie und MACD verkleinern und liegt damit nur noch -4,96 Punkte (Vorwoche -11,20) unter der Signallinie. Ein positiver Tag könnte bereits genügen, um hier ein Signal zu generieren.

Der RSI konnte sich etwas erholen und liegt nun bei  39,70 (Vorwoche 31,10) Punkten und damit immer noch in dem Bereich, der Verkäufe bevorzugt.

Fazit und Ausblick

Diese Woche war es noch deutlicher zu spüren, dass die Anleger immer immuner gegenüber negativen Meldungen werden. Vor 2-3 Wochen, wäre es in der gleichen Situation, sicherlich zu einem massiven Einbruch gekommen, wenn damals die EZB auf eine Zinssenkung verzichtet hätte. Doch diese Woche stiegen die Kurse an, in der Hoffnung, dass es nun zu anderen unterstützenden  Aktionen seitens der Politiker, G7, IWF, USA oder von unbekannter Seite geben könnte. Die Stimmung hat sich also leicht verbessert, wobei allerdings fraglich ist, wie lange das durchgehalten werden kann. Wir brauchen positive Nachrichten oder Ablenkung. Ablenkung könnte durch den König Fußball kommen, der die Stimmung in Europa insgesamt, von den Brennpunkten des Wirtschaftslebens ablenken könnte. Hoffen wir, dass diese Situation für eine Bodenbildung an den Märkten ausreicht, so dass nach dem 17.06. eine Trendwende möglich wird.

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Nachdem nun endlich die Anleger eine „gewisse“ Immunität gegenüber den schlechten Meldungen aus Griechenland und Spanien, zu entwickeln begannen, wurden sie am Freitag von schlechten Nachrichten aus den USA ( deutlich weniger Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft als erwartet) auf dem falschen Fuß erwischt. Dies geschah ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als die Kurse eine Bodenbildung begonnen hatten und sich an einer charttechnisch wichtigen Position befanden. Wenn dies jemand beabsichtigt haben sollte, wäre das ein Volltreffer gewesen.

Chart-Besprechung

Die Woche hatte über der Unterstützung von 6400 Punkten eröffnet und so mancher Anleger wähnte sich schon mitten in der Bodenbildung, nach der es charttechnisch auch wirklich aussah. Bis am Donnerstag ging es mehr oder weniger seitwärts, in einer Range zwischen 6300 und 6450, was tatsächlich einer Bodenbildung glich. Aber bereits am Donnertag, kurz vor Börsenschluss, stieg die Nervosuität in Erwartung der Wirtschaftsdaten stark an und die Kurse gingen zurück auf ca.6260 Punkte. Dann kam der Freitag und stellte alles in Frage, denn die Kurse durchbrachen alle vermeintlich stabilen Unterstützungen wie die 6200, 6150, 6100 und sogar die 6000 wurde getestet. Das war schon ein mittleres Börsenbeben, wenn auch am Ende der Dax versöhnlich über der 6050 die Woche beschließen konnte.

Die Markierung zur Bodenbildung ist im Chart entfernt und dafür die wichtigen Unterstützungen bei 6000 (fett), 5850 und 5350 sind eingezeichnet.

 

Wochengewinner/-verlierer

Diese Woche konnten sich nur zwei DAX-Werte in den grünen Bereich retten, alle anderen waren zum Teil tiefrot.

Die beiden Top Werte dieser Woche waren MAN(+2,03%) und Metro (+1,44%) und auf Platz 3 Linde (-0,90%), die bereits im Minus lag. Man profitierte von der spekulation, dass VW MAN komplett übernehmen könne und Metro vom Verkauf seiner britischen Töchter, die den Konzern belasteten.

Die  Flops dieser Woche  waren Allianz (-7,61%), vor der Deutschen Bank ( -7,62%) und dem Schlusslicht  ThyssenKrupp ( -9,24%). 

DAX-Wochenergebnis: 6.050,29  -4,57% (Vorwoche 6.339,94)

 Die Indikatoren

Der MACD konnte sich in dieser Woche brach nach zwischenzeitlicher Erholung stark ein  und steht nun bei  -114,77 zu -103,57  (VT -108,10 zu -103,80) Punkten und hat damit erneut ein Verkaufssignal ausgelöst, nachdem der Chart die Signallinie wieder nach unten durchbrochen hatte. Der Abstand beträgt nun -11,2 Punkte (Vorwoche -4,3) zur Signallinie, die im Wochenverlauf schon nach oben durchbrochen worden war. Wir sahen also in dieser Woche ein Kauf- und Verkaufssignal.

Auch der RSI brach nach zunächst gutem Wochenverlauf  31,10 (Vorwoche 40,91) Punkten ein und steht nun kurz vor der überverkauften Zone, die unter 30 beginnt.

Fazit und Ausblick

Von Trendwende also keine Rede mehr diese Woche, zumindest nicht mehr seit dem Freitag. Es scheint, die SKS Formation hat also doch noch zugeschlagen, wenn auch recht verspätet. Nun bleibt den Anlegern nicht mehr viel übrig, als abzuwarten, ob sich nun bei 6000 eine Bodenbildung zeigt oder ob auch diese Linie noch nach unten durchbrochen wird, was bei der aktuellen Katastrophenstimmung kein Wunder wäre. Nach den alten Börsenregeln nähert man sich allerdings dem Ende der Katastrophe, wenn diese übertrieben Angst unter den Anlegern verbreitet und alle befürchten, dass es nie mehr steigende Kurse geben könnte. Sollten sich die Politiker und die Banken, samt den USA, China und Europa auf eine gemeinsame Aktion einigen, könnte es sein, dass sich alles wieder zum Guten ändert. Ob das allerdings geschieht, steht sozusagen in den Sternen und solange bleibt uns vermutlich die volatile, nervöse Lage erhalten.

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Die unsäglichen Probleme mit der Regierungsbildung in Griechenland beherrschten zum Wochenbeginn erneut die Märkte. Im Verlauf der Woche kam ein Milliardenschweres Bankenproblem in Spanien hinzu, welches die Regierung dort alleine wohl nicht stemmen kann. Psychologisch ist die Situation für die Anleger deshalb in keinster Weise einfacher geworden und eine Beruhigung ist vorerst nicht zu erwarten.

Chart-Besprechung

Die Woche hatte wurde bei 6330 Punkten eröffnet und es ging sowohl am Montag als auch am Dienstag erfreulich schnell nach oben, so dass sogar die 6440 überschritten werden konnte. Doch bereits am Dienstag nach Börsenschluss, zogen  Gewitterwolken auf, die sich am folgenden Tag in einem Rückgang der Kurse zu Handelsbeginn auswirkten.

Der DAX gab am Mittwoch fast 200 Punkte ab, und stürzte auf 6260 Punkte, obgleich er sich im Tagesverlauf wieder auf 6340 Punkte erholen konnte. Aber auch der Donnerstag zeige erneut eine hohe Volatilität, so dass es in einer Bandbreite von 6340 bis 6250 seitwärts ging. Die Woche über schien sich die Linie um 6340 als eine Ziellinie heraus zu kristallisieren, um die es dann auch am Freitag ging. Am Ende  erreichten die Bären einen kleinen Vorteil weil  der DAX knapp unterhalb dieser Linie in das Wochenende verabschiedet wurde.

 

Wochengewinner/-verlierer

Im Vergleich zur Vorwoche, als es keiner der DAX-Werte in den grünen Bereich geschafft hatte, war das Bild wieder deutlich aufgehellter.

Eindeutig im Plus lagen unsere Top 3, angeführt  von Siemens(+3,89%), vor Deutscher Post (+3,27%) und auf Platz 3 die Deutsche Bank(+3,25%).

Die  Flops dieser Woche  waren ThyssenKrupp (-5,10%), vor der Deutschen Boerse ( -5,67%) die letzte Woche ebenfalls Flop waren und Schlusslicht  Deutsche Telekom ( -6,71%), die allerdings exDividente gehandelt wurde…

DAX-Wochenergebnis: 6.339,94 +1,10% (Vorwoche 6.271,22)

 Die Indikatoren

Der MACD konnte sich in dieser Woche wieder leicht erholen und steht nun bei  -108,10 zu -103,80  (VT -115,29 zu -89,41) Punkten, was einem Abstand von nur 4,3 Punkten (Vorwoche -28,88) zur Signallinie entspricht. Sollte es am Montag einen positiven DAX-Stand geben, wird hier garantiert ein Kaufsignal erzeugt, weil die Signallinie von unten nach oben durchschnitten wird. Ob und wie die Computerprogramme allerdings darauf reagieren ist offen, weil der MACD ziemlich tief im Minusbereich steht.

Auch der RSI konnte sich erholen und hat mit 40,91 (Vorwoche 32,80) Punkten den Abstand zur  überverkauften Zone wieder vergrößert, und zeigt nach oben. Hier wird es natürlich erst richtig spannend, wenn der RSI die 50er Linie durchschneidet und dann ein Kaufsignal generiert. Das wäre nach 1 – 2 starken Tagen durchaus möglich.

Fazit und Ausblick

Die SKS-Formation wurde vollendet, doch der daraus resultierende, erwartete (in normalen Zeiten) starke Rückgang blieb aus. So kann man vermuten, dass dieser Bereich als Bodenbildung bevorzugt und damit verteidigt wird. Wie lange diese Bodenbildung dauern wird und ob nicht doch noch ein Rückgang bis auf unter 6200 Punkte einsetzt, ist in erster Linie von der Nachrichtenlage abhängig, die von den nervösen Anlegern sofort in Käufe oder Verkäufe umgesetzt wird. Allerdings sollte man bedenken, dass eine stabile Bodenbildung, gepaart mit Kaufsignalen von MACD und danach vom RSI, kurzfristig für starke Kursanstiege sorgen könnte, die dann wiederrum die „Zuschauer“ zum Einsteigen veranlassen dürfte. Das wäre dann vermutlich die Trendwende nach oben, die all denjenigen die in letzter Zeit mutig Schnäppchenwerte  einsammelten, schöne Gewinne bescheren könnte.

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Erneut traten die Anleihenverkäufe Griechenlands und Spaniens in den Fokus der Anleger, die aufgrund der dort steigenden Zinsen erneut in große Unsicherheit verfielen und schließlich aus lauter Angst, vor dem Wochenende die Reißleine zogen und dadurch deutlich fallende Kurse auslösten.

Chart-Besprechung

Die Woche hatte zwar wieder bei 6500 Punkten eröffnet, doch konnte dieses Level nicht gehalten werden. Immer wieder sackte der Kurs in den Tagen vom 15., 16. Und 18.5. innerhalb weniger Minuten deutlich ab. Zwar erholten sich die Kurse anschließend auch wieder deutlich, doch mit jedem Male lag das nachfolgende erholungshoch niedriger, wie das vorherige.

Zum Wochenende hin, am 18.05.  erreichte der DAX  dann zum Handelsbeginn, seine bisheriges Tief bei knapp über 6220 Punkten.  Davon konnte er sich zum Handelsende hin zwar wieder etwas lösen, doch blieb der Kurs klar unter den Widerständen, die es zu toppen gegolten hätte. Der DAX hat also den grünen Trendkanal nach unten verlassen und bewegt sich in einem neuen (roten) Trendkanal abwärts um hoffentlich bald in einen Bodenbildung über zu gehen.

 

Wochengewinner/-verlierer

Auf die Woche gesehen, schaffte es keiner der DAX-Werte in den grünen Bereich, so dass erneut alle Werte im Minus lagen.

Angeführt wurden dieses Trauerspiel von FMC(– 1,21%), vor Henkel -1,40%, gefolgt von Dt.Telekom (-1,64%) .

Die  größten Verlierer dieser Woche  waren Deutsche Boerse (-9,64%), vor Infineon ( -10,09%) und Schlusslicht  Commerzbank (-10,66%), die allesamt kräftig unter die Räder kamen.

DAX-Wochenergebnis: 6.271,22 -4,69% (Vorwoche 6.579,93)

 Die Indikatoren

Der MACD liegt sackte nach dieser schrecklichen Woche natürlich stark in den  Minusbereich ab und liegt nun sogar über 100 Punkte im Minus. Der exakte Stand war  -115,29 zu -89,41 (VT -75,48 zu -65,26) Punkte, was einem Abstand von 25,88 Punkten (Vorwoche -10,22 ) entspricht und damit deutlich zugenommen hat.

Auch der RSI musste im Verlauf der Woche deutlich Federn lassen und  steht nun bei 32,80 (Vorwoche 44,98) Punkten und damit kurz vor dem überverkauften Bereich, der unterhalb der 30 beginnt

Fazit und Ausblick

Dier SKS Formation konnte sich also, zumindest teilweise durchsetzen und hat dafür gesorgt, dass die Konsolidierung nun in Bereichen (6200-6000) angekommen ist, die wir für den Fall der Fälle, bei Aktivierung der SKS Formation erwartet hatten. Nun kommt es sicherlich darauf an, dass hier schnellstens eine Bodenbildung erfolgt, um zu verhindern, dass die Kurse weiter nachgeben. Ob das gelingen wird, scheint immer noch in großer Abhängigkeit der Nachrichtenlage und damit der Unsicherheit zu liegen und nicht im Sachverstand der Anleger. So kann es in der kommenden Woche auch ohne weiteres zu einem Test der 6000 kommen, die hoffentlich halten wird. Analysten tun sich allerdings schwer eine Prognose in der einen oder anderen Richtung abzugeben.

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Die Woche verlief unter großen Schwankungen, denn die Probleme in Griechenland nahmen wieder einmal zu. Dort gelingt es nicht eine Regierung zu bilden und gleichzeitig wird über die Folgen eines möglichen Austritts spekuliert. Auch in Spanien nehmen die Probleme zu und die Regierung plant eine Bad-Bank nach deutschem Vorbild. Die Folgen der Wahlen in Frankreich scheinen dagegen vernachlässigbar zu sein. Den größten Schub gab es zum Wochenschluss, als China sinkende Inflationszahlen meldete und die Automobilwerte in Deutschland sofort nach oben sprangen, was uns die inzwischen große Abhängigkeit von China demonstriert.

Chart-Besprechung

Gleich zu Wochenbeginn wurde die  6400 getestet, deren Stabilität dazu führte, dass die Kurse am  07.05.. erst einmal zum Test nach oben ansetzten und so bis zum Widerstand bei 6550 und darüber, anstiegen. Danach erneut ein leichtes Zurückkommen und am 08.05. ein weiterer Test auf die 6550, der erneut scheiterte. Wie meistens nach solchen verlorenen Tests, ging es anschließend deutlicher nach unten. Die Woche erreichte ihr Tief am 09.05. als alle Schleusen brachen und sogar die 6400 deutlich nach unten durchbrochen wurde. Als aber die Gefahr einer Schulter-Kopf-Schulter Formation  und damit ein Verkaufssignal drohte, wurden in großem Stil Aktien eingekauft und so die Kurse massiv gestützt.

Zum Wochenende hin stiegen die Kurse dann in den letzten Handelsstunden deutlich an und schafften es nach der turbulenten Woche sogar noch, den DAX in´s  Plus zu bringen.

Im Überarbeitete Chart sehen wir den Abwärtstrendkanal (rot) und den langfristigen Aufwärtstrend (grün), der bisher gehalten hat. Spätestens im Bereich der Kreuzung beider Trends, wird es zu einem Ausbruch kommen, wobei ich leicht optimistisch dafür bin, dass der Kurs nach oben geht.

 

Wochengewinner/-verlierer

Auf die Woche gesehen, schafften es nur ganze 7 Werte in den grünen Bereich. Angeführt wurden diese von Top1 Deutsche Telekom mit einem Plus von 5,20%, gefolgt von Metro (+3,34%)  und  Bayer (+2,02%)

Die  Flop 3 der Woche waren Deutsche Lufthansa (-3,10%), vor K+S ( -3,93%) und Schlusslicht  Allianz (-4,53%).

DAX-Wochenergebnis: 6.579,93 +0,28% (Vorwoche 6.561,47)

 Die Indikatoren

Der MACD liegt sehr deutlich im Minusbereich, nähert sich aber langsam bei einem stand von  -75,48 zu -65,26 (VT -79,79 zu -62,70), wieder der Signallinie an. Der Abstand hat sich deutlich auf -10,22 Punkte reduziert und es könnte schon bei 1-2 guten Tagen zu einer Überschneidung und damit zu einem Kaufsignal kommen.

Der RSI konnte sich im Verlauf der Woche leicht nach oben schieben und steht nun bei 44,98 (41,18) und damit noch immer in dem Bereich, der Verkäufe bevorzugt. Allerdings stand der RSI während der woche schon deutlich tiefer und konnte sich zum Wochenende hin, etwas erholen.

Fazit und Ausblick

Sie SKS Formation ist zwar noch nicht ganz vom Tisch, doch die Lage hat sich leicht gebessert, so dass man bei einem guten Nachrichtenumfeld, leicht optimistisch sein könnte. Allerdings mehren sich die Nachrichten, dass es in Griechenland zu Neuwahlen kommen könnte, was dann nochmals für Turbulenzen sorgen würde. Die Nerven der Anleger sind angespannt und in solchen Situationen wird oft irrational gehandelt. Andererseits kann man gerade in solchen Zeiten, den Grundstock für einen langfristigen Vermögensaufbau legen. Dazu benötigt man eine gute Strategie, Mut und natürlich Liquidität, doch dürfte sich ein Einstieg dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, bezahlt machen.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

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Alle diese Angaben sind keine Aufforderung zum Kauf der Aktien oder eine andere Kaufaufforderung/-empfehlung, sondern spiegeln nur die persönliche Meinung des Autors wider. Zudem sind diese Berichte ausschließlich für das europäische Publikum und nicht für außer-europäische Leser z.B. aus den USA, bestimmt. Es wird deshalb jegliche Haftung, gleich welcher Art ausgeschlossen!

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Die Woche begann mit positiven Meldungen und damit auch mit steigenden Kursen, genauso wie wir es erwartet hatten. Der DAX stieg sogar bis hinauf auf 6875 Punkte am 2.Mai, doch dann erreichten immer neue widersprüchliche Konjunkturdaten die angespannten Anleger, deren Nervosität sich in den stark schwankenden Kursen zeigte. Am Freitag gingen schließlich viele Anleger angesichts der Wahlen in Griechenland und Frankreich, auf Nummer sicher und verkauften ihre Bestände, was den DAX natürlich endgültig in den Keller schickte.

Chart-Besprechung

Wie bereits am 24.4 und 25.04. kam es am 04..05. zu einem Test im Bereich 6500 -6550, der  zum Glück ein weiteres Mal gehalten hat. Allerdings befinden wir uns aktuell an einer äußerst kritischen Stelle, am unteren Bereich des Aufwärtstrends und zugleich und der Unterstützungslinie von 6500.

Sollte es weiter abwärts gehen, wären beide Punkte gleichzeitig unterschritten, was von vielen als ein deutliches Verkaufssignal aufgefasst werden würde. Zudem würde sich eine „M“-Formation, Ellipse im Chart, ausbilden. Deshalb müsste bei diesem Szenario mit deutlich fallenden Kursen, möglicherweise sogar bis in den Bereich der 6150 gerechnet werden.

Das positive Szenario würde eine Wende in diesem Bereich bedeuten, mit anschließendem deutlichen Anstieg und der Ausbildung einer „W“-Formation, gekennzeichnet durch den Kreis im Chart. Sollte dies eintreten, dann wären vermutlich rasant ansteigende Kurse die Folge.

Kein Wunder also, dass die Anleger und Analysten äußerst nervös sind, denn zu den Verlierern möchte keiner zählen, zu den Gewinnern aber alle.

Nach der Ankündigung die Rhön-Kliniken übernehmen zu wollen, schaffte es Fresenius SE mit einem Plus von 4,32% auf Platz 1, gefolgt von Adidas +3,14%  und  FMC (+1,22%) , die von der Übernahmefantasie der Muttergesellschaft Fresenius SE profitierte

Die  Flop 3 der Woche waren BASF (-8,83%), dahinter die HeidelbergCement ( -8,93%) und Schlusslicht  MAN (-10,19%), die schon letzte Woche den drittletzten Rang belegten und weiter Schwäche zeigen.

DAX-Wochenergebnis: 6.561,47 -1,99% (Vorwoche 6.801,32)

 Die Indikatoren

Der MACD sank auf Wochensicht  auf Punkte -49,11 zu -48,02 (Vorw. -48,75 zu 54,89) und generierte durch das Unterschreiten der Signallinie am Freitag, ein Verkaufssignal. Es bestand also ein genau entgegengesetztes Verhalten im Vergleich zur Vorwoche.

Auch der RSI generierte ein Verkaufssignal, da er die gerade erst eroberte 50er Linie wieder nach unten durchbrach. Zum Wochenschluss steht der RSI deutlich in der Verkaufszone bei 41,18 (51,35) und unterstreicht damit die angespannte, kritische Situation..

Fazit und Ausblick

Wir sind nun erneut an einem Entscheidungspunkt angelangt, der den Anlegern den Schweiß auf die Stirn treibt. Es ist aktuell sehr schwierig eine Prognose abzugeben, doch am Montag , spätestens Dienstag, wird es zu einer Entscheidung kommen müssen. Oben in der Chartbetrachtung sind diese beiden Szenarien beschrieben und die Chancen stehen für beide gut, je nachdem ob uns positive Nachrichten erreichen oder nicht. Die Wahlen in Frankreich wurden vermutlich schon eingepreist, so dass es deswegen keine größeren Verwerfungen mehr geben sollte. Positiv ist auch zu bewerten, dass in der Vergangenheit die 6500 – 6550 vehement verteidigt wurde und der langfristige Trendkanal ebenfalls mehrfach bestätigt wurde. Hier kann man darauf hoffen, dass auch dieses Mal die Bullen diesen Trendkanal schützen werden und das positive Szenario einläuten können. Wir dürfen also gespannt sein, wo wir nächstes Wochenende angekommen sind.

In diesem Sinne eine erfolgreiche Börsenwoche – Jo_Trader

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Diese Woche war wieder eindeutig nervenaufreibender, als die Vorwoche. Die Anleger wurden von einem Wechselbad der Gefühle heimgesucht, denn die Kurse unterlagen extremen Schwankungen, denen man nur mit starken Nerven entgegentreten konnte. Viele der nervösen Anleger warfen im Tagesverlauf entnervt das Handtuch, so dass die Kurse in der Spitze bis auf 6500 Punkte abstürzten. Ursache für diese Volatilität waren die ständige von positiv, zu negativ wechselnden Nachrichten, die uns erreichten.

Chart-Besprechung

Zwischen dem 24.4 und 25.04. kam es zu Tests der 6500, die zum Glück gehalten hat. Von dieser Basis aus, konnten die Kurse wieder ansteigen, bis sich im weiteren Verlauf dann eine Bodenbildung im Bereich der 6650 herauskristallisierte. Nach einem erneuten Test dieser Unetrstützung , zogen die Kurse am heutigen Freitag endlich nach oben davon und überschritten sogar die 6800, die zwar kurzfristig wieder verloren ging, aber zum Börsenschluss erneut, wenn auch nur knapp, überschritten werden konnte.

Im Chart hatte ich letzte Woche, bei einem Ausbruch nach unten darauf hingewiesen, dass es bis auf 6550  abwärts gehen könnte. Dies ist eingetreten und es scheint, dass der DAX anschließend endlich wieder den nötigen Schwung für einen Anstieg gesammelt hat

Unangefochten belegte diese Woche VW mit +13,12% den 1 Platz, die in der Vorwoche noch auf dem letzten Platz lag. Mit deutlichem Abstand folgten Fresenius SE (+4,17%) und  Bayer (+3,59%), die schon in der Vorwoche den 3.Platz inne hatten und damit Stärke demonstrierten.

Die  Flop 3 der Woche waren MAN (-3,91%), dahinter die Münchner Rückversicherung ( -4,72%) und dem Schlusslicht  Metro (-5,30%), die schon letzte Woche den drittletzten Rang belegten und deutliche Schwäche zeigen.

DAX-Wochenergebnis: 6.801,32 +0,76% (Vorwoche 6.750,12 )

 Die Indikatoren

Der MACD stieg auf Wochensicht  auf -48,75 zu 54,89 Punkte (Vorw.-56,20 zu -39,80) und generierte durch das Überschreiten der Signallinie am Freitag, ein deutliches Kaufsignal. Diese zeigte sich im Anstieg des DAX-Kurses zum Börsenende hin.

Auch der RSI konnte ein Kaufsignal generieren, da er die neutrale Linie bei 50 nach oben durchbrechen konnte. Zum Wechselschluss steht der RSI bei 51,35 (47,20) und befindet sich nun in der Zone in der Käufen der Vorrang gegeben wird.

Fazit und Ausblick

Die Chancen stehen gut, dass sich der begonnene Trend auch in der kommenden Woche fortsetzen könnte, wenn es zu weiteren positiven Meldungen kommt. Besonders die generierten Kaufsignale der Indikatoren und der Endkurs über der 6800, lassen die Anleger auf eine gute Woche hoffen. Wie gesagt, die Anleger befinden sich aktuell immer noch zu großem Teil in einer starken Abhängigkeit zu Nachrichtenmeldungen, so dass die Kurse immer noch deutlich und stark schwanken. Sollten die Aktien allerdings vermehrt in die Hände von Langfristanlegern übergehen, was aktuell so anscheinend gerade geschieht, wird diese Abhängigkeit immer weniger Auswirkungen auf die Charts haben. Das wiederum könnte dann endlich zu einem Angriff auf die 7000 führen.