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Börsenwissen

Waren- und Terminbörsen

An den Warenterminbörsen der Welt werden Rohstoffe, andere Waren aber auch Wetten auf den Abschluss und den Erfolg der unterschiedlichsten Geschäfte gehandelt. Der weltweite Austausch von Gütern und Waren, der sich in immer atemberaubenderem Tempo vollzieht, findet seinen Niederschlag an den Waren- und Terminbörsen, die gleichsam als Stimmungsbarometer der Weltwirtschaft betrachtet werden können.

Warenterminbörsen als Handelplätze der modernen Wirtschaft

Die Warenterminbörsen gehören zu den unduchsichtigsten Handelsplätzen der globalisierten Wirtschaft: Hier werden mitunter Optionen auf internationale Geschäfte und Transaktionen gehandelt, die in der Realität niemals stattfinden werden; es wird lediglich auf den Kurs einer Ware oder vor allem eines Rohstoffs an einem anderen Ort der Welt gewettet. Mitunter nimmt dies bizarre Formen an: In aller Regel wird an den Warenterminbörsen mehr Öl gekauft und verkauft, als überhaupt in der Welt noch vorhanden ist.

Warenterminbörsen Beispiel Chart

Beispiel Chart eines Rohstoffs von Warenterminbörsen

Solche überzogenen Käufe und Verkäufe von Gütern, die nur „virtuell“ an den Warenterminbörsen existieren, hat natürlich auch Folgen. Das inzwischen beinahe periodisch stattfindende Platzen solcher Spekulationsblasen führt in der Regel zu schwersten Verwerfungen in der Dritten Welt, da an den Warenterminbörsen der reichen Länder häufig die Nahrungsmittel als Wettgegenstand dienen und so die Preise in die Höhe getrieben werden, um den Spekulanten ein Auskommen jenseits aller moralischen Maßstäbe zu sichern. Riesige Frachtschiffe warten auf hoher See auf den Verderb von Nahrungsmitteln und Medikamenten, um diese dann über Bord zu kippen und so das Wettgeschäft von Menschen, die ohnedies im Überfluss leben, weiter zu befeuern. Sobald die Blase platzt, wendet sich der Wanderzirkus der Spekulanten anderen Objekten zu, nimmt die Gewinne selbstverständlich mit und treibt eine andere Weltgegend in den Ruin.

Welche Warenterminbörsen sind die bekanntesten?

Die weltweit größte Warenterminbörse befindet sich natürlich in den USA. Der Handelsplatz Chicago befeuert das weltweite Geschäft mit fiktiven Waren und dient als Gradmesser für den Rest der Welt, ob dieser nun an dieser Art von Geschäften beteiligt sein möcht oder nicht. In Europa ist in erster Linie Rotterdam als führender Platz einer Waren- und Terminbörse zu nennen. Als größter Hafen in Europa war Rotterdam immer schon ein wichtiger Handelsplatz für Waren aus aller Welt.

Die aufstrebenden Mächte Asiens versuchen, ihr Gewicht auch durch bedeutende Börsen zu stärken, wobei der zerstrittene Kontinent sich durch ideologische Differenzen nicht auf einen einheitlichen Handelsplatz einigen will. Im Moment sind jedenfalls die Warenterminbörsen in Chicago und Rotterdam die weltweiten Taktgeber des Handels.

Ich habe gerade im Spekulantenblog eine Artikelserie zur Börse gefunden. Nachdem ich mich hier mit dem Thema Value Investing befasse und Ihnen hier meine eigene Anlagestrategie vorstellen werde, denke ich es ist gut zunächst einmal klare Voraussetzungen bei allen zu schaffen. Da ich nur schwer Abschätzen kann, wer sich wie gut mit Aktien als Geldanalge auskennt, werde ich mit dieser Artikelserie versuchen – bei allen die gleiche Wissensbasis zu legen.

Spekulieren oder Investieren

Value Investoren spekulieren nicht!!! Sie können das gerne tun, aber von mir werden Sie keine Aktien erfahren, die 500% in einer Woche erwirtschaften werden. Der solide Aufbau geht vor dem „zocken“. Fragen Sie mal in ihrem Bekanntkreis herum, die zu Zeiten der Internetblase von Aktien überzeugt waren. Diese Zocker haben durchweg 80% ihres gesamten Geldes verloren.

Wir besinnen uns auf die Regel Nummer 1 von Warren Buffett:

Kein Geld verlieren.

Ich denke damit haben wir zunächst ausreichend zu tun. Spekulieren kann man oft als Wette sehen. Sie arbeiten hart für Ihr Geld und Sie wollen dann ihre gesamten Ersparnisse verwetten? Sie wollen also Ihr Ruhestandgehalt im Casino verzocken? Natürlich nicht werden jetzt viele von Ihnen sagen, aber genau das tun Sie, wenn sie in Aktien spekulieren.

Investieren statt Spekulieren

Natürlich gibt es auch eine Variante, die etwas langsamer Erträge erwirtschaftet und die langweilig wie eine Schildkröte ist und mindestens genauso schnell. Dafür aber werden damit nachweislich die meisten Erträge damit erwirtschaftet. Ganz nebenbei erstelle ich regelmäßig Fundamental Analysen oder „Wunsch“ Analysen der TOP 500 Unternehmen. Aufgrund genau dieser Analysen werden wir dann eine Auswahl der TOP 10, TOP 20, TOP 30 usw treffen. Natürlich werde ich alle Unternehmen mit einer Fundamentalanalyse und mit meiner eigenen Value Investing Formel analysieren. Nur die besten Unternehmen, die jeweilige Nummer 1 auf jeden Gebiet hat eine Chance in unser TOP Performance Depot zu kommen. Ein Unternehmen wie Nestlé wurde zum Beispiel in dieses Depot kommen, auch ein Unternehmen wie Novartis und Johnson&Johnson würden es ebenfalls in Depot schaffen. Die Deutsche Telekom oder Infineon wohl eher nicht.

Der Gewinn wird beim Kauf gemacht

Aus diesem Grund werden wir hier unser besonderes Augenmerk darauf legen. Allerdings kann es etwas dauern, bis wir „zuschlagen“ werden, denn den Einstiegspreis werden wir so wählen, dass wir den Gewinn beim Kauf des Unternehmens machen werden.

Bis dahin heißt es für Sie und für mich, dass wir unsere Hausaufgaben machen müssen und dass wir unser Geld sparen. Für das richtige Unternehmen, mit dem wir Investieren wie Warren Buffett.

Sie wollen ein Unternehmen im Profil bewertet haben? Dann lassen Sie es mich wissen, sollte es mit auf meiner Liste stehen, dann kann ich natürlich eine Analyse früher veröffentlichen.

Die Volatilität ist die Schwankungsbreite eines Kurses oder Preises an der Börse.

Die Volatilität ist ein Maß für die Schwankungsbreite eines Wertpapiers, einer Währung oder eines Index. Anleger wie die Profis in den Banken beschäftigen sich intensiv mit den zu erwartenden Kursschwankungen des Marktes. Denn die zukünftige Kursbewegung des Wertes entscheidet über Gewinn oder Verlust. Eine hohe Volatilität bedeutet, dass der Wertpaperkurs stark schwankt. Die Spezialisten unterscheiden zwischen einer historischen und einer impliziten Volatilität. Historische Volatilität Die Historische Volatilität wird aus den historischen Kursen des Basiswerts berechnet. Es handelt sich um die durchschnittliche Schwankungsbreite von Preisen einer Aktie oder eines Index während eines bestimmten Zeitraums in der Vergangenheit. Implizite Volatilität Die implizite (enthaltene) ist die aktuelle im Optionsschein-Preis enthaltene und vom Markt erwartete Volatilität. Liegt die implizite Volatilität, also die erwarteten Schwankungen, über der historischen Volatilität, ist der Optionsschein im Vergleich zu einem aus der Optionsscheintheorie abgeleiteten theoretischen Wert eher teuer.

Ad-Hoc

Börsennotierte Unternehmen sind zur Veröffentlichung kursrelevanter Tatsachen gesetzlich verpflichtet.

Der Emittent von Wertpapieren muss unverzüglich eine Neuigkeit veröffentlichen, wenn sich diese auf die Vermögens- und Finanzlage auswirkt und geeignet ist, die Börsenpreise der Wertpapiere erheblich zu beeinflussen. Für den Inhalt der Meldungen ist das jeweilige Unternehmen verantwortlich. Welche Meldungen kursbeeinflussend sind, legt §15 WPHG für Deutschland, §82 Börsengesetz für Österreich und Art.72 Kotierungsreglement für die Schweiz fest.