Anzeigen

Mark Mobius kann man getrost als einen der ganz großen und bedeutendsten „Börsengurus“ unserer Zeit bezeichnen. Als Sohn puertorikanischer und deutscher Eltern wurde er 1936 in Hempstead, USA geboren. Heute verwaltet Mark Mobius 11 Fonds und leitet 15 Büros in Schwellenländern. Sir John Templeton holte ihn 1987 zu Franklin Templeton Investments dem Unternehmen steht er seit dieser Zeit als Vorsitzender vor. Sein Verantwortungsbereich liegt hauptsächlich im Bereich der Emerging Markets Aktivitäten. Mit einem Bachelor Abschluss sowie der Erlangung des Master-Abschlusses an der Boston University beendete er seine Universitätszeit. Später wurde ihm dann sogar in Massachusetts der Doktorgrad verliehen. Seine herausragenden Leistungen in politischen Wissenschaften und Ökonomie bildeten hierfür die Grundlage.

Zahlreiche Nick-Names schmücken den Namen von Mark Mobius

Von der Weltbank und OECD wurde Mark Mobius schon 1999 zum Vorsitzenden des Forums der Global Corporate Governance der sogenannten „Investor Responsibility Taskforce“ berufen!Als „Yul Brynner der Wall Street“ oder „Schwellenländer Guru“ erwarb er sich zahlreiche Nick-Names, seine unzähligen Reisen brachten ihm aber auch den Namen „Indiana Jones der Geldanlage“ ein.

Schuldenkrise in Griechenland wird von den Europäern noch viel zu hoch gehängt!

Gerade in jüngster Zeit beobachtet Mobius ganz verstärkt den Europäischen Markt und hier selbstverständlich aus hochaktuellem Anlass auch die Schuldenkrise in Griechenland. Obwohl er seit Jahrzehnten nur in Schwellenländern investiert und diese Märkte intensiv beobachtet, gibt er jetzt überraschend auch zu einem bereits entwickelten Markt eine Stellungnahme ab. Hierbei ist seine eindeutige Meinung, dass die Griechenland Krise „immer noch viel zu hoch gehängt würde“. Und für eine Investition in diesem Land sieht er die Kurse ebenfalls noch als entscheidend zu hoch an. Ebenso misst er Griechenland ohnehin keine so große Bedeutung bei wie dies von den Europäern getan wird, das Land mit seinen 11 Millionen Einwohnern reiche von der Bevölkerungszahl betrachtet gerade mal an die Größe einer chinesischen Großstadt heran. In den Staaten beispielsweise wird die Kreditwürdigkeit der einzelnen Bundesstaaten stets auf den einzelnen Staat betrachtet, warum sollte dies nicht auch in Europa möglich sein? So seine Meinung zu dieser Thematik.

Mark Mobius nennt Nigeria als einen der attraktivsten Märkte Afrikas

Nach seiner aktuellen Anlagestrategie befragt, welche Länder er denn zur Zeit überhaupt als Schwellenland betrachte bei dem sich eine Investition auch lohne, nennt er Nigeria als einen der attraktivsten Märkte in Afrika. Aber auch bei den ganz großen Schwellenländern, um hier nur mal Brasilien zu nennen, zählt er dieses große Land gerade noch zu den Schwellenländern. Investitionen in diesen Markt betrachtet Mobius allerdings etwas zurückhaltend, erst wenn die zur Zeit immer noch steigenden Kurse stagnieren oder der Devisenmarkt sogar rückläufig würde, ist seiner Anlagestrategie nach, auch dort eine Möglichkeit einzusteigen gegeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *