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Marc Faber ist ein Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Börsenexperte, der 1946 in Zürich geboren wurde. Er gilt in der Finanzwelt als sogenannter Crash-Prophet. Seinen Lebenslauf kann man wie folgt kurz umreissen: Marc Faber studiert in Zürich Wirtschaftswissenschaften und arbeitete von 1970 bis 1978 für die Investmentbank White Weld & Company. 1978 wechselte er zur Investmentbank Drexel Burnham Lambert wo er bis 1990 als Managing Director tätig war. 1990 gründete er dann in Hongkong seine eigene Investmentgesellschaft Marc Faber Ltd. Als Publizist des ‚The Gloom, Boom & Doom Reports‘ warnt er seine Leser seit Jahren vor Crashs und Kursverlusten.

Die Anlagestrategie von Marc Faber

Faber hat sich als Crash-Prophet einen weltweiten Namen gemacht, denn er sagte den US-Börsencrash 1987 genauso voraus wie das Platzen der High-Tech-Blase 1998. In 2007 prognostizierte er den Einbruch des Immobilienmarktes in den USA. Seine Voraussagen brachten ihm den Spitznamen ‚Dr. Doom‚ ein. Doom ist der englische Begriff für Katastrophe und Untergang. Fabers Anlagestrategie sieht durchaus den Kauf von breit gestreuten Aktien vor, wobei er immer verkauft, wenn es kriselt. Manchmal durchaus etwas zu früh, allerdings selten zu spät.

Marc Faber: Gefragt zur Einschätzung bei Wirtschaftskrisen

Als Krisenexperte ist Marc Faber momentan ein gefragter Mann, denn es kriselt nahezu überall auf der Welt. Vor kurzem hielt er in München einen Vortrag vor bedeutenden Vermögensverwaltern. Er prognostiziert Staatspleiten in Europa und hohe Inflationsraten in den USA. Von daher rät er vom Kauf langfristiger USD-Anleihen ab. Um sich gegen Inflation zu schützen, rät Faber trotz der stark gestiegenen Kurse zum Kauf von Edelmetallen, insbesondere Gold und Silber. Der Anlageanteil sollte hier rund 25 Prozent des Vermögens ausmachen. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus rät Faber aber auch zu einem Investment in Aktien. Auch hier mit einem Anlageanteil von 25 Prozent. Als sicheren Hafen empfiehlt Faber den Kauf von Immobilien auf dem Land, da die Immobilienpreise in den Städten schon sehr stark angestiegen sind.

Um flexibel zu bleiben, sollte man nach Fabers Meinung, trotz Inflation, einen überschaubaren Teil seines Vermögens in Cash behalten. Wer dann immer noch Anlagebedarf hat, dem legt Faber die Kunst in Form von Gemälden ans Herz, denn er rechnet innerhalb der nächsten zehn Jahre mit einem großen Crash an den Weltbörsen.

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